Erstellt am 12. Oktober 2016, 06:51

von Markus Nurschinger

Überraschungssieg zum Saisonauftakt. Mit einer überzeugenden Leistung gewinnen die Dukes das erste Saisonmatch gegen den BC Vienna.

Jozo Rados war gemeinsam mit Christoph Greimeister im Inside-Spiel nicht zu stoppen und konnte starke 19 Punkte erzielen.  |  NOEN, Filippovits

BC VIENNA - DUKES KLOSTERNEUBURG 72:78. Es war eine grandiose Leistung, angeführt von einem entfesselten Christoph Greimeister, die die Klosterneuburger Dukes beim Auftaktmatch gegen die favorisierten Wiener zeigten.

Die zahlreich angereisten Klosterneuburger machten das Spiel im Hallmann Dome wieder zu einem Heimspiel für die Dukes, vor denen eine schwierige Aufgabe lag. Maurice Barrows Arbeitsgenehmigung traf nicht rechtzeitig vor dem Spiel ein, und so musste Coach Kostic auf einen wichtigen Baustein seiner Mannschaft verzichten. Da die Wiener ohne echte Center antraten, ging die Marschrichtung für die Klosterneuburger über das Inside-Spiel.

Und das setzte die Truppe von Coach Zoran Kostic auch perfekt um. Von Beginn weg wurden Rados und Greimeister unter dem Korb gesucht. Die beiden waren kaum zu halten und arbeiteten so kontinuierlich einen Vorsprung heraus. Den Schlusspunkt im ersten Viertel setzte Timur Bas, der auf 24:15 stellte. Bis zur Halbzeit konnten die Dukes den Vorsprung noch auf 42:27 ausbauen.

Nach Seitenwechsel kassierte Jozo Rados bald sein viertes Foul und musste damit lange Zeit auf die Bank. Doch die Klosterneuburger ließen sich davon nicht irritieren.

Im Schlussviertel bäumten sich die Wiener schließlich noch einmal auf, doch letztlich waren die Klosterneuburger vor allem dank des kongenialen Inside-Duos Greimeister/Rados einfach zu stark für die Wiener. Greimeister erzielte 22 Punkte und pflückte zehn Rebounds – Career High.

„Wir haben unsere Vorteile unter dem Korb perfekt ausgespielt und sind sehr diszipliniert aufgetreten“, freute sich Coach Kostic über den Sieg. „Super Start fürs junge Team. Wir haben es verdient. Aber jetzt geht es weiter, es wird bestimmt nicht leichter“, war auch Kapitän Vieider stolz.