Erstellt am 25. März 2016, 05:04

von Claudia Wagner

Das Glück der Erde. Der Klosterneuburger Lukas Glück reist sechs Monate lang um den Globus.

Obwohl er alleine reist, ist der Weltenbummler nie einsam. Schließlich trifft er auf seinen Reisen immer wieder auf neue Freunde – auch tierische .  |  NOEN, zVg

Den nächsten Urlaub kann man gar nicht früh genug planen. Wer aber noch unentschlossen ist, wohin die Reise gehen soll, findet Inspiration beim Internet-Blog von Lukas Glück. Der junge Weltenbummler erkundet nämlich seit Jänner den Globus.

Nach einem Kurzaufenthalt in Paris zog es den Klosterneuburger in die Ferne. Erster Stopp: Bangkok. Und dort lernte der 19-Jährige gleich die erste Reise-Weisheit: Weniger ist mehr. „Bevor ich weggeflogen bin, dachte ich immer, dass ich zu wenig Gewand habe. Jetzt weiß ich aber, dass ich viel zu viel habe“, schmunzelt Glück, „ich überlege sogar, einen Teil nach Hause zu schicken, weil es einfach zu schwer ist.“

„Nach den ersten Wochen meiner Reise weiß ich bereits, es war die beste Entscheidung meines bisherigen Lebens.“ Lukas Glück, Weltenbummler aus Klosterneuburg

Mit leichterem Gepäck, aber umso mehr Enthusiasmus ging die Reise nach Kambodscha und weiter nach Vietnam. Den Aufenthalt dort wird Glück so schnell nicht mehr vergessen – aber nicht nur wegen der beeindruckenden Natur: „Ich hab mir ein Motorrad ausgeborgt, um eine Insel zu erkunden“, erinnert sich der Weltenbummler. Einziges Problem: Der Roller war gestohlen. Glück: „Davon wusste ich natürlich nichts. Der wahre Besitzer hat mich dann aufgehalten und die Polizei gerufen.“ Ohne fahrbaren Untersatz und mit wenig Geld in der Tasche musste der junge Klosterneuburger den Weg ans Festland zurücklegen.

Aber – trotz der negativen Erfahrung – steht schon nach wenigen Wochen fest: Der gelbe Kontinent fasziniert den Abenteurer. „Asien hat unglaublich viel Kultur zu bieten sowie gute Speisen und Getränke, von ruhigen natürlichen Sandstränden und herrlichen Berglandschaften bis Millionenstädte“, schwärmt der Klosterneuburger, der gerade die malaysische Hauptstadt Kuala Lumpur unsicher macht.

Nach den ersten Wochen seiner Welttour zieht Glück Bilanz: „Ich weiß bereits, dass es die beste Entscheidung meines bisherigen Lebens war.“ Und auch der Beschluss, alleine zu reisen, war der richtige: „Es ist einfacher, als man denkt. Man ist auch nie einsam.“

Von Asien weiter nach Australien

Denn bei seinen Abenteuern findet der junge Klosterneuburger immer Gleichgesinnte, die ihn auf seinem Weg begleiten. Und auch der Kontakt zu den Einheimischen ist freundlich, wenn auch sporadisch: „Wenn ich beispielsweise nach dem Weg frage, sind die Asiaten super nett. Sogar wenn sie keine Ahnung haben, sieht man, wie sie sich um einen bemühen und weitere Einheimische fragen, um mir zu helfen“, berichtet Glück von seinen Erfahrungen.

Den Asiaten wird der Weltenbummler aber bald den Rücken zukehren. Die Weltreise führt den Babenbergerstädter nämlich weiter nach Australien, Neuseeland, Süd- und Nordamerika.

Die Destinationen hat der Weltenbummler genau im Kopf. Planen, was er dort besichtigen will, möchte er jedoch nicht: „Während meiner Reise lebe ich ständig in der Gegenwart. Ich plane so gut wie nie und frage einfach Leute, die ich treffe, was sehenswert ist.“

x  |  NOEN, zVg

Und dieses Wissen über die besten Sehenswürdigkeiten gibt Glück auch gerne weiter: in einem Online-Blog. -

„Der Reiseblog war eigentlich dazu gedacht, meine Geschichten mit Freunden und Familie zu teilen“, erklärt Glück die Anfänge des Online-Blogs. Rasch hat der 19-Jährige Gefallen an seinem virtuellen Tagebuch gefunden und schreibt mittlerweile auf Englisch, um ein möglichst großes Publikum anzusprechen: „Ich möchte Menschen ermutigen, dass sie auch einmal für ein paar Wochen unabhängig sind, reisen, Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen treffen und wundervolle Orte entdecken.“
 


Weltenbummler Lukas Glück erzählt online von seinen Abenteuern:

www.lukeaustria.com

luckyluke@lukeaustria.com

Facebook: luke4austria

Twitter: LukeAustria

Beim Durchschmökern des Blogs können Symptome wie Fernweh und Reiselust auftreten.