Erstellt am 19. Februar 2016, 05:54

von Claudia Wagner

Ein Jahr im Amt: Anliegen von überall. Resümee / Ortsvorsteher Johann Fanta ist nicht nur für die Kierlinger ein Ansprechpartner, weil „ich berufsbedingt in ganzer Stadt bin“. KIERLING / Seit Februar 2015 ist Johann Fanta Ortsvorsteher von Kierling.

Die Kühe sind der ganze Stolz von Johann Fanta. Von seinen politischen Aufgaben lenkt ihn das nicht ab: »Ob im Stall oder am Friedhof - ich hab mein Handy eingesteckt und bin sieben Tage in der Woche für die Bürger erreichbar.«  |  NOEN, Foto: Wagner

Seit Februar 2015 ist Johann Fanta Ortsvorsteher von Kierling. Mit der NÖN zieht der Landwirt Resümee über sein erstes Jahr im Amt.

NÖN: Sie sind nun seit zwölf Monaten Ortschef. Was hat sich in dieser Zeit in Kierling getan?
Fanta: Im Großen und Ganzen ist alles sehr gut gegangen. Wir schauen, dass wir im Ortszentrum mehr Parkplätze bekommen. In nächster Zeit werden in der Steinbrunngasse neue Abstellplätze entstehen. Außerdem wurde die Hundeauslaufzone gestrichen, weil sie von der Bevölkerung nicht gewollt wurde.

Ist das Amt so, wie Sie es sich vorgestellt haben?
Ich habe geglaubt, dass ich nur in Kierling tätig sein würde. Aber weil ich als Bestattungsgehilfe berufsbedingt täglich in ganz Klosterneuburg unterwegs bin, sprechen mich überall Leute an.

Welche Pläne haben Sie für das nächste Jahr?
Im Moment planen wir das 30. Straßenfest, das rennt sehr gut. Termin ist der 11. September. Wir wollen, dass das Fest bis 22 Uhr dauert. Ab 18 Uhr sollen Musikgruppen spielen. Und das Festareal wird sich nicht durch die Feldgasse ziehen, sondern vorne mehr geballt sein.

Das vergangene Jahr war für Sie beruflich sehr ereignisreich. Auch privat?
Ja. Ich bin 60 geworden und Opa. Bei beidem kann ich aber nicht viel dafür (lacht).