Erstellt am 20. März 2016, 05:04

Erneuerte Herrlichkeit. Im Stift wurde ein neues Buch vorgestellt. Es dokumentiert 20-jährige Restaurierungsarbeit.

Sie zeichnen sich für das neue Buch verantwortlich: Roberta Keil vom Amartis-Verlag, die Autoren Thaddäus Ploner und Birgit Kluka, Stiftskustos Wolfgang Christian Huber und Stiftskämmerer Walter Simek (v.l.).  |  NOEN, zVg

Das Stift Klosterneuburg ist eines der bedeutendsten österreichischen Kulturgüter und wirkt weit über die Grenzen hinaus als ein Leuchtturm der christlichen Grundwerte. Mit dem Buch „Erneuerte Herrlichkeit“ liegt nun eine umfassende Dokumentation der erfolgten Generalsanierung dieses Kulturjuwels vor.

Das Stift Klosterneuburg ist nicht nur kulturelles Erbe des Hl. Leopold für die Augustiner-Chorherren, sondern auch für die Stadt Klosterneuburg, das Land Niederösterreich, die österreichische Kirche und den österreichischen Staat. Die Erhaltung dieses Erbes ist eine wichtige Aufgabe und zugleich Bestandteil des kulturellen Bewusstseins der Menschen. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, muss die denkmalgeschützte Bausubstanz generationsübergreifend gepflegt und erhalten werden.

„Dank der in den letzten 20 Jahren erfolgten Generalrenovierung ist der Erhalt dieses historischen Kulturgutes für die nächsten Generationen gesichert“, so Walter Simek, Kämmerer des Stiftes Klosterneuburg, „die Generalrenovierung unseres Stiftes wäre ohne Unterstützung des Landes Niederösterreich in der erfolgten Zeitspanne nicht möglich gewesen. Dafür danken wir besonders Landeshauptmann Erwin Pröll.“

20 Jahre Restaurierung

Durch die Autoren Thaddäus Ploner und Birgit Kluka liegt nun eine umfassende und äußerst informative Dokumentation vor. Das Buch „Erneuerte Herrlichkeiten“ ist daher ein willkommener Anlass, einen Blick auf das Stift als kulturelles Erbe und dessen Bedeutung für die Menschen zu legen. Das Buch bündelt die im Zuge der über 20 Jahre dauernden Restaurierungsarbeit gewonnenen neuen Erkenntnisse zur Baugeschichte sowie zur künstlerischen Ausstattung.

Auf rund 190 Seiten wird das umfassende Projekt mit zahlreichen Abbildungen dokumentiert und ist im Stiftsshop erhältlich.