Erstellt am 25. Mai 2016, 05:34

von Christoph Hornstein

Fauxpas im Amtsblatt. Um sich die Arbeit zu erleichtern, führten Post-Zusteller zwei Sendungen zusammen.

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Wieso liegt im Amtsblatt eine politische Werbung? Das ist ja ein Skandal! In der Art und ähnlich meldeten sich am Donnerstag voriger Woche viele Klosterneuburger bei der NÖN und waren entrüstet. Denn in diesem Medium der Stadtgemeinde war ein Folder des für die Bundespräsidentschaftswahl werbenden Norbert Hofer beigelegt.

Das „Amtsblatt der Stadtgemeinde Klosterneuburg“ ist ein Informationsblatt der Stadtgemeinde und erscheint vierteljährlich. Finanziert wird das Blatt auch durch Werbeeinschaltungen. „Nur politische Werbung darf im Amtsblatt mit Sicherheit keine sein“, weiß Manfred Stein, der sich als Anzeigenverkäufer schon seit Jahren um die Werbeeinschaltungen im Amtsblatt kümmert.

„Die Stadtgemeinde Klosterneuburg hält dazu fest, dass der Postwurf der FPÖ ‚Freiheitlicher Gemeindekurier Niederösterreich‘ weder als Beilage des Amtsblattes autorisiert, noch im Auftrag oder mit Genehmigung der Stadtgemeinde gemeinsam mit dem Amtsblatt verschickt worden ist“, war da vom Rathaus zu hören.

.„Das haben drei Zusteller gemacht, und sie werden dafür dienstrechtlich auch belangt.“ Die Post wisse, dass es im Amtsblatt keine politische Werbung geben darf.

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