Erstellt am 27. April 2016, 05:34

von Claudia Wagner

Forschung und Wirtschaft vereint. Auf der Plöcking entsteht ein Technologiepark, der wissenschaftliche Erfolge des IST Austria in der Praxis nutzen wird.

Ab 2017 wird in der Plöcking gebaut. In Zusammenarbeit von Eco-Plus, der Wirtschaftsagentur des Landes, und dem IST-Austria entsteht ein Technologiepark, bei dem sich auswärtige Firmen und Ableger des IST ansiedeln, die das Knowhow der Forscher nutzen wollen. Über eine Brücke wird der Park mit dem Campus verbunden.  |  NOEN, IST Austria
Das IST Austria kann in seiner jungen Geschichte bereits auf eine große Entwicklung zurückblicken. Nun wagt das Forschungsinstitut in Maria Gugging den nächsten Schritt im Ausbau: die Schaffung eines Technologieparks auf der Plöcking. Unterstützt wird das Institut von Eco-Plus, der Wirtschaftagentur des Landes NÖ. Die Planungsphase für das Projekt ist bereits abgeschlossen, das Konzept wurde vergangene Woche dem Gemeinderat präsentiert.

 „Innovatives Ökosystem“ 

„Der Park ermöglicht, dass sich in relativer Nähe zum Campus ganze Unternehmen oder Forschungsgruppen ansiedeln“, schildert Markus Wanko (IST). So wird ein „innovatives Ökosystem“ geschaffen, bei dem IST und Partner-Firmen voneinander profitieren können.

Während sich das IST bei der Forschung auf das „Verstehenwollen“ konzentriert, liegt der Fokus beim Technologiepark beim „Nützenwollen“ der IST-Forschungserfolge. Am Campus entsteht also eine Schnittstelle zwischen Forschung und Wirtschaft.

Und das kommt auch bei den Unternehmen gut an: „Wir haben jetzt eine Auslastung von 50 Prozent“, erzählt Gerhard Schmid von Eco-Plus. Bis Ende August soll die Entwicklungsphase fertiggestellt werden. „In weiterer Folge wird die Ausschreibung beginnen“, so Schmid.

„Ende 2018 können sich bereits die ersten Betriebe im Technologiepark ansiedeln.“ Gerhard Schmid von der NÖ- Wirtschaftagentur Eco-Plus

Geplant ist, dass bereits im zweiten Quartal 2017 mit der Bauphase begonnen wird, die etwa eineinhalb Jahre dauern wird. Schmid: „Ende 2018 können sich bereits die ersten Betriebe im Technologiepark ansiedeln.“ Eine direkte Andockung vom Technologiepark an das IST – also eine Brücke – ist vorgesehen.