Erstellt am 26. Mai 2016, 05:54

von Victoria Heindl

Hochwasser 2013: Rechnung serviert. Drei Jahre nach der Katastrophe bekamen nun die Anwohner des Strombads die Rechnung für die Schlammbeseitigung.

 |  NOEN, Heindl

Vor fast genau drei Jahren kämpften die Kritzendorfer zunächst gegen das Hochwasser. Und dann – vor allem im Strombad – gegen den Schlamm. Gemeinsam mit dem Bundesheer beseitigte die Stadtgemeinde damals die Schlammberge. Nun wurde den Anwohnern des Strombades die Rechnung präsentiert.

Anteilsmäßig nach der Größe des Grundstückes gingen die Forderungen an die Anrainer. Dies löste bei einigen Verwunderung aus, da der Prozess, den die Stadtgemeinde gegen den Verbund führt, noch nicht abgeschlossen ist.

Tatsächlich wurden nun die Rechnungen an die Pächter verschickt, da ansonsten bald die Forderung verjährt gewesen wäre.

„Die Vorschreibung ist an sich in Ordnung“, bestätigte Gerd Höllerl, Obmann des Verein Donausiedlung Kritzendorf, auf Nachfrage. Höllerl, der als Jurist auch die Klage der Gemeinde gegen den Verbund einbrachte, empfahl, entsprechend der Anforderung der Stadtgemeinde Klosterneuburg, zu zahlen.