Erstellt am 29. Januar 2016, 05:58

von Markus Nurschinger

„Internet war Meilenstein“. Interview / Für Waltraud Balaska beginnt 2016 ihr viertes Jahr als Ortsvorsteherin von Weidlingbach und Scheiblingstein. Der NÖN erzählte sie, wieviel Freude ihr die Arbeit macht.

Weidlingbachs Ortsvorsteherin Waltraud Balaska.  |  NOEN, zVg

Seit Juli 2013 ist Waltraud Balaska Ortsvorsteherin von Weidlingbach und Scheiblingstein. Zu Beginn ihres vierten Jahres im Amt bat die NÖN sie zum Interview.

NÖN: Seit drei Jahren sind sie nun Ortsvorsteherin. Macht es Ihnen nach wie vor Spaß?
Waltraud Balaska: Es macht mir immer noch sehr viel Spaß. Es ist eine schöne Arbeit für die Bevölkerung und wird auch sehr gut angenommen. Daher gefällt mir die Arbeit mit den Bewohnen auch am besten an meiner Arbeit als Ortsvorsteherin.

Was waren die Highlights in Ihrer bisherigen Amtszeit?
Ein ganz klares Highlight ist der Internetausbau in Weidlingbach. Das zu realisieren war sehr wichtig für uns. Auch in Scheiblingstein sollte der Ausbau im heurigen Frühjahr fertig werden. Das ist schon ein großer Meilenstein für unsere Katastralgemeinde.

Was für Feste sind im Jahr 2016 in Weidlingbach geplant?
Als Erstes meine alljährliche Valentinsaktion. Schon seitdem ich im Gemeinderat war, fahre ich von Tür zu Tür, und jeder bekommt ein Primelstöckerl. Wie alle zwei Jahre soll es heuer auch wieder eine Bach- und Straßensäuberungsaktion geben. Da hoffe ich auf Mithilfe der Bevölkerung. Am 1. Mai wird dann das Maibaumaufstellen gefeiert, das die Freiwillige Feuerwehr veranstaltet. Am 3. Juni organisiere ich wieder das beliebte Grätzelfest, bei dem auch der Maibaum umgeschnitten wird. Ende August wird es den Feuerwehrheurigen geben, und am 19. November freue ich mich wieder sehr auf den Kathreintanz. Allerdings hoffe ich, dass heuer noch mehr Besucher kommen. Ich sage immer, es muss ja nicht getanzt werden. Und immerhin ist der Kathreintanz ja auch für einen guten Zweck.

Welche Aktivitäten sind Ihnen noch wichtig?
Die Blumenkisterl, die am Bachgeländer aufgehängt werden, müssen betreut werden. Anwohner kümmern sich immer liebevoll darum, außer sie sind auf Urlaub, dann sorge ich mich um die Blumen.

Gibt es Anliegen, die Sie an die Bewohner ihrer Katastralgemeinde haben?
Besonders in Weidlingbach stehen einige Mistkübel dauerhaft draußen. Grundsätzlich dürfen sie allerdings nur zum Zweck der Entleerung an die Straße gestellt werden. Das macht einfach keinen schönen Eindruck, wenn man nach Weidlingbach kommt. Die Mitarbeiter des Wirtschaftshofs werfen in solchen Fällen zwar Zettel in die Postkästen, um die Leute darauf aufmerksam zu machen, aber in vielen Fällen halten sich die Leute dennoch nicht daran. Wenn die Anwohner ihre Nachbarn nicht selber darauf aufmerksam machen wollen, können sie gerne zu mir kommen. Ich rede dann mit den Leuten.

Gibt es in Scheiblingstein ähnliche Probleme?
Zum Teil wachsen dort die Sträucher, die am Straßenrand wachsen, in die Straße hinein. Das Problem hatten wir vergangenes Jahr. Die Grünstreifen müssen dort allerdings von den jeweiligen Hausbesitzern gepflegt und auch gemäht werden. Das war ein Problem, denn es musste die Stadtgemeinde schneiden. Gestraft werden kann man nämlich nicht, wenn man es nicht selber macht. Daher lassen es manche darauf ankommen, wie es wirkt.

Wie zufrieden sind Sie mit der Polizeipräsenz in Weidlingbach und Scheiblingstein?
Ich muss sagen, die Präsenz der Polizei könnte schon etwas verstärkt werden. Früher ist oft ein Streifenwagen gleich auf Höhe meines Hauses gestanden und hat die Geschwindigkeit kontrolliert. Seitdem der Polizeiposten in Weidling aber nicht mehr besetzt ist, war dies nicht mehr der Fall. Gegen Kfz-Lenker, die zu schnell unterwegs sind, würde es aber sehr gut helfen.