Klosterneuburg

Erstellt am 31. Januar 2018, 05:38

von Christoph Hornstein

Absolute geschafft: Hanni ist große Siegerin!. Die Klosterneuburgerin Johanna Mikl-Leitner ist die nächsten fünf Jahre Landeshauptfrau.

Barbara Schwarz, ÖVP-Spitzenkandidatin und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitnerund Erwin Pröll  |  APA/HELMUT FOHRINGER

„Alles über 45 Prozent ist ein Riesenerfolg“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner vor der Wahl, und wenn auch viele meinten, sie würde mit dieser Aussage tiefstapeln – viel weiter vorne hatten sie die Umfrageinstitute auch nicht. Dass Mikl-Leitner nun mit 49,6 Prozent locker die absolute Mehrheit im Land behält, ist ein Erfolg, mit dem nicht einmal die größten Optimisten gerechnet haben. Und den kann nicht einmal das zarte Minus von 2,19 Prozent in Klosterneuburg – ihrer Heimatstadt – schmälern.

„Feiern ohne Ende“ hieß es am Wahlabend für die ÖVP. Immerhin trat die Landeshauptfrau das erste Mal als Spitzenkandidatin der ÖVP bei der NÖ Landtagswahl an und ging als große Siegerin hervor. Damit gelang ihr die Verteidigung der absoluten Mandatsmehrheit. Langzeit-Landeshauptmann Erwin Pröll gab die Richtung vor, und Mikl-Leitner, die mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Klosterneuburg lebt, trat in seine Erfolgsspur. „Dass Hanni das Gemeinsame vor das Trennende stellt, haben wir auch in Klosterneuburg gespürt“, ist Landtagsabgeordneter Christoph Kaufmann begeistert. „Das war ein toller Wahlkampf. Egal wo wir waren, der neue Stil des Miteinanders kam überall sehr gut an.“

„Das ist wirklich ein sympathisches Wahlergebnis, weil es nur Sieger gibt.“ Stefan Schmuckenschlager, Bürgermeister

Auch für Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager (ÖVP) hat der fulminante Erfolg hauptsächlich mit der Person Mikl-Leitner zu tun: „Ich sehe das als gewaltigen Erfolg, in Klosterneuburg wurde nahezu das Landesergebnis erreicht. Klosterneuburg ist mit Abstand die stärkste schwarze Stadt unter den großen Städten. Trotz sehr starker NEOS.“ Schmuckenschlager spricht von einem „sympathischen Wahlergebnis“, weil es nur Sieger gäbe. Und das stimmt. Die Landtagswahl 2018 hatte ein auffallendes Kuriosum, das es nicht bei jeder Wahl gibt: Es hat niemand verloren.


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