Erstellt am 05. Februar 2016, 01:53

von Christoph Hornstein

Klosterneuburg: Hetze gegen Flüchtlinge?. Die Behauptung der FPÖ, Klosterneuburgs Frauen hätten vor Flüchtlingen Angst, löst bei PUK Empörung aus. Sprecherin Arrieta: "Es gibt keine einzige Anzeige."

PUK-Sprecherin Teresa Arrieta ist empört über die Ausagen des FP- Stadtrats Josef Pitschko.  |  NOEN, Foto: NÖN

Empörung löste die Behauptung von FPÖ Fraktionschef Josef Pitschko aus, Informationen darüber zu haben, dass es in Klosterneuburg Übergriffe von Flüchtlingen auf Frauen gäbe (NÖN Vorwoche). Pitschko meinte, durch diese Übergriffe verstärke sich das Gefühl der Unsicherheit in der Bevölkerung: „Insbesondere Frauen meiden zunehmend die Au, die sie bisher für Spaziergänge und Jogging genutzt hatten.“

Mit Verwunderung hat PUK-Sprecherin Teresa Arrieta die Aussagen von Stadtrat Pitschko in der aktuellen NÖN gelesen. „Herr Pitschko möge seine Aussage, wonach in Klosterneuburg aktuell Frauen von Asylwerbern der Magdeburgkaserne belästigt wurden, belegen. Fakt ist, dass aktuell in Klosterneuburg keine einzige Anzeige oder Klage diesbezüglich eingegangen ist.“

Das konnte auch gegenüber der NÖN von der Polizei bestätigt werden. Arrieta: „Insofern kann man Pitschkos Behauptungen als völligen Humbug bezeichnen, der jeglicher Grundlage entbehrt und offensichtlich das Ziel verfolgt, Menschen gegeneinander aufzuhetzen.“ Die Klosterneuburger seien nur deshalb besorgt, weil populistische Politiker wie Pitschko dafür sorgen, dass sie es sind.