Klosterneuburg

Erstellt am 18. August 2016, 05:09

von Christoph Hornstein

Kompromiss um Erker. Fünf Jahre Streit um den Erker in der Wohnhausanlage Tauchnergasse dürften nun beendet sein. Der Baukörper wird dem Ortsbild angepasst. Im September starten Arbeiten.

Der jahrelange Streit um den Erker in der Tauchnergasse scheint ein Ende gefunden zu haben.  |  NOEN, Hornstein

Mehr als fünf Jahre lang tobte ein Streit zwischen Bauherr und Stadtgemeinde, der jetzt zu einem Kompromiss geführt hat. Der Grund: Ein Erker im Neubau der Wohnhausanlage Tauchnergasse ragt über öffentliches Gut, war nicht im Einreichplan eingezeichnet und sollte nachträglich genehmigt werden. Nun gibt es einen Kompromiss: Der Erker muss umgebaut werden, darf aber bleiben.

Die NÖN berichtete ausführlich über die Kontroverse. Jetzt dürfte ein Ende des Streitfalles gefunden worden sein. „Es gibt
eine Lösung und eine rechtskräftige Baubewilligung für den Erker“, meldet sich Geschäftsführer und Bauherr Martin Koci mittels SMS aus seinem Urlaubsort in Kroatien.

Im Sinne des Ortsbilds abgeändert

Der Erker wird nun im Sinne des Ortsbildes abgeändert. Eine durchgehende Fensterfront soll eine offene, leichtere Optik bringen. Es soll zur nötigen gestalterischen Anpassung kommen, und der plumpe Sonderkörper Erker werde dadurch aufgelöst.

Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager: „Ich hätte mir gewünscht, dass der Bauherr von Beginn an die besondere Situation berücksichtigt hätte, dann wäre diese umfassende Neugestaltung nicht nötig gewesen.“

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