Klosterneuburg

Erstellt am 31. Januar 2018, 05:21

von Christoph Hornstein

ÖVP-Minus in der Heimatstadt sorgt für Wermutstropfen. Während im ganz Land Jubel über das sensationelle Abschneiden von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner ausbricht, büßte sie in ihrer Stadt 2,19 Prozent ein.

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Im Vergleich mit den NÖ Landtagswahlen 2013 büßte die ÖVP in Klosterneuburg 2,19 Prozent ein. Mit den 48,31 Prozent ist die Klosterneuburger ÖVP aber trotzdem klar die stärkste Partei in der Stadt.

Gerade in ihrer Heimatstadt Klosterneuburg hätten sich manche für Johanna Mikl-Leitner ein fulminanteres Ergebnis erwartet. Dem ist aber nicht so. Mit 48,31 Prozent hält die Landeshauptfrau in Klosterneuburg den Bezirksdurchschnitt.

NEOS als "Spielverderber" für ÖVP in Klosterneuburg

„Wir haben das stärkste Ergebnis einer großen Stadt in ganz Niederösterreich“, verteidigt Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager das Klosterneuburger Ergebnis, „dass es nicht noch besser ausfiel, schreibe ich dem starken Abschneiden der NEOS zu.“ Das Gesamtergebnis, die absolute Mehrheit, sei eine echte Sensation. „Inhaltlich waren wir nach ein paar Rückschlägen in den letzten Monaten auf großer Aufholjagd und konnten gemeinsam mit dem Land schöne Projekte vorstellen“, so der Bürgermeister.

Die Bezirksauflösung war rund um Wien negativ bemerkbar, aber nun kein Thema mehr. 5,64 Prozentpunkte minus setzte es sogar für die Volkspartei in Purkersdorf. In Schwechat war das ÖVP-Minus mit 0,17 Prozentpunkten marginal, in Gerasdorf betrug es 1,46 Prozent.