Erstellt am 21. Oktober 2015, 05:32

von Christoph Hornstein

Alles nur ein Rechenbeispiel. Christoph Hornstein über mehr Geld für das Happyland

Natürlich weiß jeder – und da muss man nicht im Baugeschäft tätig sein, um das zu verstehen – dass Renovierungen vom Kostenfaktor her schwer einzuschätzen sind. Im Zuge der Behebung eines Fehlers muss man drei neue zur Kenntnis nehmen.
 


Und das macht sich im Budget bemerkbar. Bei den Jahrzehnten, die das Happyland schon auf seinem Buckel hat, verwundert es nicht, dass genau dieser Effekt auftreten kann. Das ist jetzt nicht das Produkt einer „Schlamperei“, wie Peter Hofbauer es ausdrückt, sondern bittere Tatsache. Aus diesem Blickwinkel betrachtet scheint die Million Aufpreis – wie Stadtrat Czerny sagt – wirklich eine tolle Leistung derer, die dieses Projekt steuern. Aber was, wenn es noch mehr wird? Und um wieviel wird es dann mehr?

Da kommt einem wieder die Forderung von Peter Hofbauer in den Sinn, der auch einen Neubau des Freizeitzentrums prüfen wollte. Denn was ein Neubau gekostet hätte, hat keiner erhoben.

Natürlich wesentlich mehr! Aber hätten sich die Kosten durch den letzten Stand der Bautechnik vielleicht amortisiert?

Alles nur ein Rechenbeispiel...