Erstellt am 27. April 2016, 05:04

von Markus Nurschinger

Auswärtssieg war möglich. Markus Nurschinger über das Duell mit Traiskirchen.

Viele Stimmen unter den Dukes-Fans waren mit dem Viertelfinalduell gegen Traiskirchen gar nicht so unzufrieden. Immerhin entschieden die Dukes drei der vier Duelle im Laufe der Meisterschaft für sich. Und auch im ersten Play-off-Duell in Traiskirchen sah es für die Klosterneuburger lange Zeit nach einem Sieg aus. 14 Punkte Vorsprung und eine geschlossene Defensive machten Hoffnungen. Doch den möglichen Auswärtssieg und die damit verbundene Führung in der „Best-of-Five“-Serie verschenkten die Klosterneuburger zu einfach.

Denn früh gerieten die Lions im vierten Durchgang in Foulprobleme, gegen Ende standen sogar drei Mann mit jeweils vier Fouls am Parkett. Doch genau in dieser Phase ließen sich die Klosterneuburger die Butter noch einmal vom Brot nehmen. Anstatt „Penetration“ zu spielen, nahmen die Babenberger viele schwere Würfe - keiner der Lions musste vom Parkett - letztlich siegte Traiskirchen.

Einen Fehler wie diesen dürfen die Dukes am kommenden Donnerstag nicht noch einmal machen, wollen sie nicht mit 2:0 in Rückstand liegen. Denn dann wäre es auch vor dem fanatischen Heimpublikum schwer, die Serie noch einmal zu drehen.