Erstellt am 13. April 2016, 05:24

von Christoph Hornstein

Balsam auf den Wunden. Christoph Hornstein über die Verluste der drittgrößten Stadt Niederösterreichs.

Selbst wenn sich alle Klosterneuburger ein eigenes Kennzeichen auf ihrem Auto wünschen - leicht wird das nicht. Aber immerhin ist nun der Weg klar, wenngleich er auch noch nicht beschritten worden ist: Erst muss in einer Novelle der NÖ-Bezirkshauptmannschaften-Verordnung die versprochene BH-Außenstelle von der Landesregierung beschlossen werden, dann kann erst die Kfz-Zuständigkeit an Klosterneuburg zugewiesen werden, und dann, ja dann, wenn das die Landesregierung will, dann hat Klosterneuburg vielleicht sein eigenes „KG“.

Aber warum soll sich da jemand querlegen? Es wird dem Willen des Volkes der Klosterneuburger Genüge getan, und das Ganze kostet nicht einmal Geld.

Nach dem Verlust der Bezirkshauptstadt, der Umwandlung des Landesklinikums in eine
Tagesklinik und dem Zusperren des Essl-Museums braucht die Klosterneuburger Seele Balsam.

Vielleicht hilft da die Rückkehr von Johanna Mikl-Leitner in die Landesregierung. Als echte Klosterneuburgerin müsste sie mit uns allen mitleiden.