Erstellt am 29. September 2015, 16:22

von Daniel Wertheim

Das Positive in diesem Start. Daniel Wertheim über den Saisonstart der BK Dukes, aus dem sie viel lernen können.

Der Start verlief in gewisser Weise optimal für die Dukes! In Wien sah man, was mit Euphorie an einem guten Tag möglich ist, gegen Fürstenfeld bekam man die Rechnung präsentiert, wenn man zu passiv in ein ABL-Spiel geht.

Da gibt es nichts zu beschönigen: Die Leistung gegen die Panthers war eine der schwächsten Heimspiele in den letzten Jahren. Doch wenn die Dukes ihre Lehren ziehen, dann auch eine ganz wichtige für die Weiterentwicklung des Teams.

Freilich: In den nächsten zwei Runden wird es nicht leichter. Mit Kapfenberg wartet der nächste harte Prüfstein auf die Dukes und am Sonntag ist das absolute Überraschungs-Team Graz im Happyland zu Gast.

Doch zu Beginn einer Meisterschaft gibt es ohnehin keine leichten Gegner. Abgesehen davon ist es natürlich immer eine Frage der Perspektive. Ex-Nationalteam-Trainer Werner Sallomon oder Fotograph Michael Filippovits, die zuletzt viele EM-Spiele (Filippovits sogar Live) sahen, müssen sich erst an das „Schneckentempo“ der österreichischen Liga gewöhnen.

Die ÖBL mit der EM zu vergleichen wäre nicht fair. Wichtig bei den Dukes werden zwei Dinge sein: Erstens, dass die Mannschaft wirklich, wirklich alles aus sich in jedem Spiel rausholt, um den Top-Teams auch einmal eine Überraschung zu liefern. Dann sollte auch der zweite Punkt kein Thema sein, nämlich der fromme Vorsatz der Verantwortlichen, heuer der jungen Garde mehr Verantwortung zukommen zu lassen.

Denn nur aus Fehlern lernen junge, aber aus dem letzten Spiel hoffentlich auch alle routinierten Spieler der Dukes.