Erstellt am 16. März 2016, 05:54

von Christoph Hornstein

Der grüne Zeigefinger. Christoph Hornstein über die grüne Aufregung zur "Earth Hour" um das Chorherrenstift.

Schön ist das, wenn die ganze Welt für eine wichtige Sache ein Zeichen setzt. Und der Klimawandel und wie wir prinzipiell mit unserer geborgten Erde umgehen, ist so eine Sache. Ein Zeichen setzen, solidarisch mit der ganzen Welt! Die „Earth Hour“ bietet so eine Gelegenheit. Da werden für eine Stunde um den ganzen Globus herum alle Lichter abgedreht.

 

Na, da müssen wir ja alle mitmachen und wer den ökologischen Zugang nicht hat, spart wenigstens für eine Stunde im Jahr Stromkosten.

Mitmachen muss vor allem, wer Grün ist und Stadtrat dieser Bewegung, so quasi in Vorbildfunktion für alle Anderen. Schön sind solche Aktionen aber nur dann, wenn sie spontan passieren und freiwillig, weil nur dann sind sie echt.

Wenn jetzt jemand partout nicht will, oder wie das Stift Klosterneuburg aus gutem Grunde nicht kann, sollte man den grünen Zeigefinger in der Tasche lassen, sich die wunderbare Musik von Händel anhören und damit die Zeit nützen, um über die Welt nachzudenken.

Bevor man selbst glaubt, ein Messias sein zu müssen.