Erstellt am 20. Januar 2016, 05:58

von Christoph Hornstein

Ganz ohne Schlafstörung. Christoph Hornstein über den Mut, in der Stadt Veranstalter zu sein.

Mit der Erkenntnis, Klosterneuburg sei eine Schlafstadt, will ein Musiker aus Klosterneuburg hohe finanzielle Eigenmittel riskieren, um dem etwas entgegenzusetzen. Kurt Zöchling heißt der Mann und nennt sich Alexander Klement, wenn er bei "DIE3" Rainhard Fendrichs Lieder zum Besten gibt. 
 


Mutig. 2.000 Menschen sollen kommen, Parkplätze geschaffen und Brücken verbreitert werden. Ein Projekt, das einem Respekt abringt, und nachdem das zweitgrößte Fest Klosterneuburgs – das Höfefest – wegen ein paar tausend Euro eingestampft wurde, will der geneigte Beobachter einmal abwarten, ob denn ein Privater etwas besser kann, was die Stadtgemeinde in den Sand setzt.

Nur: 2.000 Klosterneuburger zu bewegen, bei einem Tages-Musikspektakel mitzumachen, das ist bis jetzt noch niemand gelungen. Da müsste die Werbung bis nach Wien strahlen. Denn Klosterneuburg ist eine Schlafstadt. Und das Gros der Bürger will nicht nur schlafen, sondern auch in seinem Schlaf nicht gestört werden.