Erstellt am 10. Dezember 2015, 05:03

von Christoph Hornstein

Gemeinsam geht da nichts. Christoph Hornstein über die Kürzung im Radwege-Budget.

In jedem größeren Betrieb der Privatwirtschaft, in dem gespart werden muss – und da gibt es derzeit leider viele –werden die Ressortleiter zusammengetrommelt, prozentuell Budgetabstriche vorgegeben, und dann wird gegrübelt, wie und wo man einsparen kann. 
 


Nicht so im Klosterneuburger Rathaus. Da wird einfach vom Ober- und dem Finanzchef ein Posten halbiert, ohne den Ressortleiter einzubeziehen, ja nicht einmal vorab zu informieren.

Weit hamma??’s ’bracht in der Demokratie, wenn nicht einmal der Stadtrat mitreden kann, wo er in seinem Ressort die Hosen herunterlassen will und kann und die böse Nachricht aus dem vorgelegten Budget-Entwurf heraus lesen muss. Da kann es einem engagierten, jungen Neo-Stadtrat schon die Zornesröte ins Gesicht treiben. Zu Recht.

Und da hilft es wohl auch nichts, wenn der Bürgermeister die Einsparung bedauert, weil er betont, selbst ein fleißiger Radler zu ein. Von einem demokratischen Prozess ist das jedenfalls weit entfernt. So wie das gemacht wurde, erinnert’s doch eher an Alleinherrschaft.