Erstellt am 23. März 2016, 05:54

von Christoph Hornstein

Gut gebrüllt, Baulöwe. Christoph Hornstein über ein weiteres Bauprojekt beim Friedhof Obere Stadt.

 Dass viele Bürger Klosterneuburgs unter dem Bauwahnsinn, der aktuell herrscht, leiden, ist eine wohl kaum zu überhörende Tatsache. Wohnhausanlagen wachsen wie die Schwammerln aus der teuren Erde Klosterneuburgs. Warum das so ist, liegt auf der Hand: Es muss ein Mega-Geschäft sein, in der Babenbergerstadt zu bauen, sonst würden sich nicht die Bauträger anstellen, um Wohnraum zu schaffen.

Jetzt steht das nächste Projekt auf dem Programm. Neben dem Friedhof Obere Stadt wird durch die Absiedelung der Stadtgärtnerei ein Traumgrundstück frei. Da ist es aber etwas anders.

Erstens wird das Grundstück durch die Stadtgemeinde nur im Baurecht vergeben, bleibt also im Eigentum der Stadt, zweitens wirken die Politiker dahingehend ein, dass das Grundstück in acht kleinere Baugründe geteilt wird.

Klug gehandelt, denn damit wird einem weiteren Bauklotz entgegengewirkt. Und vergeben muss es ja werden, denn der neue Stadtteil muss entstehen. Und der kostet Geld. Weise Baupolitik der Stadtregierung.