Erstellt am 08. September 2015, 16:22

von Martin Gruber-Dorninger

Helfen an vorderster Front. Martin Gruber-Dorninger über die spezielle Funktion von Klosterneuburg.

Viel wurde in letzter Zeit über Flüchtlinge geschrieben und gesagt, aber auch für sie getan. In dieser Woche eskalierte die Situation. Tausende von Menschen versuchten, von Ungarn über Österreich nach Deutschland zu kommen. Hotspots waren Nickelsdorf, der Wiener Westbahnhof und der Zentralbahnhof.

Was hat das mit Klosterneuburg zu tun? - Antwort: Viel! Die Initiative „Klosterneuburg hilft“ startete sofort los und versuchte zu helfen, wo es nur geht. Seien es die Mitglieder der Gruppe selbst oder Asylwerber, die in der Magdeburgkaserne ihre zwischenzeitliche Heimat gefunden haben.

Die Hilfe hört also nicht an der Stadtgrenze auf, die Erfahrungen, die man in den letzten Monaten in der Babenbergerstadt gemacht hat, werden bereitwillig geteilt und für das Gute eingesetzt. Mit Erfolg: Denn die Bilder der Hilfsbereitschaft, die einem direkt ins bequeme Wohnzimmer per Fernseher geliefert wurden, erwärmten das Herz und „Klosterneuburg hilft“ hat einen ganz großen Anteil daran. Darum: „Say it loud, say it clear, Refugees are welcome here“.