Erstellt am 12. Oktober 2016, 05:06

von Christoph Hornstein

Alibi-Festschutz zu Leopoldi?. Christoph Hornstein über den Begleitdienst beim Leopoldifest.

Das Ende der Beobachtung, ob sich Frauerl oder Herrl um das Geschäft ihres geliebten Vierbeiners annehmen, ist schon eine gute Sache. Dogwatcher braucht keiner, und die ganze Sache hat sich nach einem Jahr als sinnlose Aktion herausgestellt. Aufatmen bei den Hundebesitzern, stressfreies Geschäft für die Vierbeiner und sicher auch Erleichterung bei den Wachorganen, die sich hoffentlich jetzt einer delikateren Tätigkeit widmen können.

Aber damit hören halbherzige Aktionen, die wenig bringen, in Klosterneuburg anscheinend nicht auf. Die Idee der Stadtgemeinde, ängstlichen Menschen am Leopoldifest Geleitschutz zu bieten, ist ja grundsätzlich eine gute. Gegen sexuelle Übergriffe auf Frauen auf geschätzten 50 Metern Leopoldstraße zu wachen, scheint aber doch ein bisschen wenig zu sein. Das vermehrte Polizeiaufgebot beim Leopoldifest ist jedes Jahr deutlich erkennbar. Dazu könnte die Stadt noch eine Schar Security-Personal stellen.

Die würden dann vielleicht auch bemerken, was sich vor und in der Geisterbahn abspielt.