Erstellt am 04. Januar 2018, 04:39

von Christoph Hornstein

Ein ruhiges Silvesterfest. Christoph Hornstein über die Silvesternacht in Klosterneuburg.

„Keine besonderen Vorkommnisse“, hört man aus der Polizeistube, wenn man nachfragt, was denn alles so in Klosterneuburg in der Nacht vom 31. Dezember zum 1. Jänner passiert ist. Das mit kräftigem Alkoholkonsum begleitete Hinübergleiten in das nächste Jahr lässt prinzipiell etwas Anderes erwarten. Um so mehr die Freude, dass Klosterneuburg anscheinend gesittet feiern kann. Diese Tendenz zeigte sich schon beim fünftägigen Leopoldifest, das im Vergleich zu den Vorjahren auch gesitteter abging.

Gehören Sauforgien und Schlägereien der Vergangenheit an? Die Art und Weise, wie Klosterneuburg den Jahreswechsel beging, könnte diese Annahme bestätigen. Da wird erst einmal im Restaurant oder zu Hause fein gegessen, danach machte man sich auf den Weg, um auf einer der vielen Anhöhe das Feuerwerkspektakel über Klosterneuburg zu genießen. Danach noch ein Betthupferl und – ab in die Kiste.

Manche nennen das „das neue Biedermeier“, mit der Welt ins Reine kommen und die Suche nach dem inneren Frieden. Gut so.