Erstellt am 20. Juli 2016, 05:56

von Martin Gruber-Dorninger

Kaufkraft muss hier bleiben. Martin Gruber-Dorninger über den Wirtschaftsstandort Klosterneuburg.

So schnell kann es gehen. In der Vorwoche trauert die Stadtgemeinde noch einem Gerichts- beziehungsweise einem Nationalratsbeschluss nach, da der Stadtgemeinde dadurch 2,2 KRAZAF-Millionen entgingen, und schon in dieser Woche scheint wieder die Sonne.
Klosterneuburg hat durch Kommunalsteuern eine halbe Million Euro mehr erwirtschaftet als geplant.

Noch mehr dürfte es Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager und eigentlich ganz Klosterneuburg freuen, dass erhöhte Kommunalsteuer auch auf einen intakten Arbeitsmarkt hinweist. Klosterneuburg ist also sexy für Unternehmen. Hier ist man nicht nur auf einem guten Weg, sondern tatsächlich am Puls der Zeit. Auch was die Kaufkraft angeht, gehört Klosterneuburg zum niederösterreichischen Spitzenfeld. Nur das Geld geben die Klosterneuburger noch großteils woanders aus. In Wien oder in Tulln.

Hier gilt es noch etwas zu tun. Die Stadt muss Möglichkeiten schaffen, dass die Bevölkerung auch zu Hause einkauft, dann steht die nächste Überraschung für ein großes Plus bevor.