Erstellt am 24. Mai 2017, 05:31

von Christoph Hornstein

Mit List lebenslang. Christoph Hornstein über einen Heiratsantrag beim Feuerwehrfest.

Die Liebe geht ja bekanntlich eigene Wege. Und wenn es dann so weit ist, dass sich einer der Beiden entschlossenen hat, für ewig zusammenzubleiben, gibt es bekanntlich Stress. Wie sag ich’s dem Anderen, dass ich ihn heiraten will?

Für das weibliche Geschlecht ist die Aufgabe einfach: warten. Warten, bis der Mann einen Heiratsantrag macht. Und dann natürlich mit allem Drum und Dran, Kniefall, Blumen, Ring und ein literarisch halbwegs anspruchsvoller Text, der zu Tränen rühren soll.

Frau kann sich dann überlegen, ob sie ja oder nein sagt. Ist es von männlicher Seite gut gemacht, dann steigen die Chancen auf ein weibliches Ja.

Nun gut. Soweit die Spielregeln. Da sind wir Männer ja mächtig gefordert, uns etwas einfallen zu lassen. Manch einer greift da sogar zur List des öffentlichen Antrags.

Vor allen Anderen den Antrag zu machen, gilt als besonders mutig, ringt Respekt ab. Vor versammelter Menge, im Radio, im Fernsehen oder am Feuerwehrfest nein zu sagen, scheint fast unmöglich. Wünschen wir dem Paar nur das Beste.