Erstellt am 06. Juli 2016, 01:29

von Christoph Hornstein

Tulln, wir kommen!. Christoph Hornstein über die Tulln-Entscheidung des Gemeinderates.

Aufatmen, dass die endlose Diskussion über die zukünftige Verwaltung ein Ende hat. Androhungen von bestimmten Politikern, sie würden ihre Verwaltungsidee fortführen, muss man ja nicht ernst nehmen.

Die, die ein eigenes Statut für Klosterneuburg wollten, mussten zur Kenntnis nehmen, dass die Selbstverwaltung eine sehr teure Angelegenheit ist, selbst wenn man davon ausgeht, dass die Zahlen der KDZ-Machbarkeitsstudie auf Grund mangelnder Informationen teilweise geschätzt werden mussten. Man fragt sich nur: Wie haben das kleinere und nicht so bedeutende Städte geschafft? Sei’s drum. Mehr Geld ausgeben ist nicht im Sinn einer Verwaltungsreform, eher Geld sparen.

Apropos: Die 40.000 Euro für die Studie hätte man vielleicht sparen können, denn bis 2017 wäre keine der Alternativen umsetzbar gewesen. Es liegt der Verdacht nahe, dass das Ganze eher eine Alibihandlung der Stadtregierung unter dem Motto „Wir haben ja eh alles versucht, aber jetzt müssen wir das machen, was das Land will“ ist.

Na dann, Leutl’n: Willkommen in Tulln!