Erstellt am 03. August 2016, 05:19

von Christoph Hornstein

Zu viel Krawall beim Festival?. Christoph Hornstein über das abgesagte „Electric Glade Festival“.

Dieses Klosterneuburg steht in letzter Zeit sehr oft unter Kritik. Ein immer wiederkehrender Kritikpunkt ist, dass diese Stadt zur Schlafstadt verkommt. Um 22 Uhr würden die Gehsteige hochgeklappt, und dann wird geschlafen. A Ruh is‘. So wollen es die Klosterneuburger, sagt man, gleichzeitig wird geraunzt, dass nichts los ist in der Stadt.

Der Jugend genügt bald der „Stollkeller“ und das „Finale“ nicht mehr, und so wird in der Bundeshauptstadt die nächtliche Unterhaltung gesucht. Mit Erfolg, denn das Angebot ist ja wesentlich größer.

Was kann man tun, um der Schlafstadt Klosterneuburg entgegenzuwirken? Natürlich! Veranstaltungen auf die Beine stellen!

Da hat es jetzt einen gegeben, der in Klosterneuburg im Aupark ein Drei-Tages-Festival veranstalten wollte. Kein leichtes Unterfangen, Behördenwege, Genehmigungen. Sicherheitsauflagen. Aber zum Schluss war alles gecheckt. Nur, der gute Mann hat nicht mit den Klosterneuburger Schläfern gerechnet: Geht nicht. Lärmbelastung zu groß. Also „Tu felix Klosterneuburg“, schlaf weiter.