Erstellt am 14. Oktober 2015, 05:07

von Christoph Hornstein

Mit rosaroter, schwarzer Brille. Christoph Hornstein über die Wien-Wahl aus Klosterneuburger Sicht.

VP-Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager hebt in seinem Statement über den Ausgang der Wien-Wahl die Wiederwahl des Döblinger VP-Bezirksvorstehers Adolf Tiller hervor. Muss er auch, denn sehr viel Positives über den Wahlausgang aus Schwarzer Sicht findet man nicht in den Wahltabellen. Kein Wort über das schlechteste Ergebnis der ÖVP aller Zeiten. Auf Platz vier, knapp vor den Neueinsteigern NEOS, zum ersten Mal ein einstelliges Wahlergebnis, den ersten Bezirk verloren. Und in Döbling den Bezirksvorsteher gerade noch gehalten. Wahlergebnis: minus zehn Prozent.
 

Und auch kein Wort darüber, was schlecht gemacht wurde. War es die Strategie oder vielleicht doch der falsche Kandidat?

Was mit Klosterneuburg passiert, steht noch in den Sternen. Ob Staturstadt, zu Tulln oder zu Wien, wird gerade geprüft. Eigentlich sollte Schmuckenschlager die Angliederung an Wien präferieren. Als – wie von Gemeinderat Peter Hofbauer gewünscht – 24. Bezirk von Wien brächte Klosterneuburg ein paar ÖVP-Wähler mit in die von SPÖ und FPÖ dominierte Bundeshauptstadt.

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