Erstellt am 25. Mai 2016, 05:34

von Markus Nurschinger

Noch ist nichts verloren. Markus Nurschinger über den Rückstand der Sixers.

Es war eine bittere Heimpleite, die die Sixers Klosterneuburg im ersten Landesliga-Finalspiel vor heimischem Publikum hinnehmen mussten. Lediglich 54 Punkte scorten sie, gegen den vermeintlichen Underdog aus Traiskirchen.

Doch die Sixers haben sich die Pleite vollkommen selbst zuzuschreiben. Denn sie ließen sich das Traiskirchner Spiel aufs Auge drücken und taten genau das, was die Gäste von ihnen wollten. Kaum war der Ball über der Mittellinie, suchte ein Klosterneuburger den Abschluss, ganz selten wurde eine Offense auch wirklich bis zum Schluss der 24-Sekunden-Uhr gespielt. Damit beraubte man sich auch der Stärken eines Christian Nagl unter dem Korb. Viel zu selten wurde dieser ins Spiel gebracht, zuviele Dreier-Versuche gingen ohne eine Chance auf einen Rebound daneben.

Doch noch ist für die Sixers nichts verloren. Denn nach einer Niederlage spielten die Klosterneuburger im darauffolgenden Spiel in der heurigen Saison meist wie ausgewechselt. Auch das die Serie auf drei gewonnene Spiele geht spricht für die Truppe von Ludwig Rabl. Denn erfahrener sind die Sixers auf alle Fälle.

Bleibt zu hoffen, dass man am kommenden Sonntag in Traiskirchen eine motiviertere Klosterneuburger Mannschaft auflaufen sieht.