Erstellt am 07. Oktober 2015, 05:32

von Martin Gruber-Dorninger

Ohne Landes-VP wird das nix. Martin Gruber-Dorninger über eine mögliche Volksbefragung in Klosterneuburg.

In der Gemeinderatssitzung war das Thema „Auflösung von Wien Umgebung“ und die Zuteilung von Klosterneuburg zum Bezirk Tulln einer der Hauptpunkte.
 

Dabei wurde von allen Fraktionen betont, dass man sich das doch noch einmal genau anschauen soll, was mit Klosterneuburg passiert. Peter Hofbauer hielt beispielsweise ein Plädoyer für die Stadt Wien und die Eigenständigkeit Klosterneuburgs, Stefan Mann (SP) regte sogar den Statutar-Status im Land Wien an, ...
Es herrschte eine Stimmung im Sitzungssaal, die eines klarstellte: „Das Land NÖ hat uns mit dieser Entscheidung überrumpelt. Das werden wir uns so nicht gefallen lassen.“ Immerhin ziehen wirklich alle Fraktionen an einem Strang.

Was bei all dieser Emotion aber nicht vergessen werden darf: Will man Statutarstadt werden, dann braucht man im Landtag eine Zweidrittelmehrheit. Diese wird ohne die Zustimmung durch die Pröll-ÖVP nicht möglich sein. Fingerspitzengefühl und Diplomatie sind nun gefragt, um die Landesspitze davon zu überzeugen, dass Klosterneuburg mehr sein will, als das Anhängsel des Bezirks Tulln.