Erstellt am 27. Januar 2016, 05:58

von Claus Stumpfer

Sanierung ohne Wert wird teuer.

Dem gemeinnützigen Verband ASVÖ-NÖ scheint im Fall seines Klubheims in Prein an der Rax nur noch ein Ausweg offen zu stehen: der Verkauf! Denn selbst nach der 532.00 Euro teuren Renovierung durch den alten Vorstand ist die ehemalige Schule weiterhin ein Sanierungsfall, dem in fünf Jahren die Schließung droht, wenn nicht erneut 20 Auflagen erfüllt werden.

Da ist freilich guter Rat für den neuen Präsidenten, den Pressbaumer Horst Kullnigg, teuer. Setzt er die Sanierung fort, schmeißt er weiterhin gutes Geld in ein Gebäude, dass er beim Verkauf nie lukrieren wird können — ein Fass ohne Boden. Saniert er nicht, ist es fraglich, ob das Gebäude je einen neuen Käufer finden wird. Ein klassischer Fall von Doublebind!

Noch setzt der ASV-NÖ-Vorstand offenbar auf Zeit — und wartet auf den neuen Kostenvoranschlag eines Baumeisters. Der soll noch diese Woche eintrudeln. Denn Kullnigg weiß: Geschieht länger nichts, wird das Gebäude auch nicht interessanter für mögliche Käufer. Und eines ist allen im Vorstand klar: Es ist unrealistisch, das Gebäude zu behalten. Die Auslastung ist unterirdisch, denn von den Verbandsmitgliedern ist keiner daran interessiert, Kurse im äußersten Winkel Niederösterreichs zu besuchen.