Erstellt am 06. Januar 2016, 04:23

von Markus Nurschinger

Sollte einfach nicht sein. So gut begann die Trilogie gegen Wels für die Dukes. Mit 67:75 siegten die Klosterneuburger im ersten der drei Matches auswärts und legten damit eigentlich den Grundstein für drei Siege gegen Wels.

So gut begann die Trilogie gegen Wels für die Dukes. Mit 67:75 siegten die Klosterneuburger im ersten der drei Matches auswärts und legten damit eigentlich den Grundstein für drei Siege gegen Wels.

Doch es kam alles anders als gedacht. Denn bereits im zweiten Duell, dem Heimspiel im Happyland, präsentierten sich die Dukes von einer ganz anderen Seite. Zu wenig Kampfgeist, zu harmlos in der Offense und löchrig in der Deffensive wurden sie von Wels mit 70:88 abgeschossen.

Der Finale-Akt der Trilogie spielte sich nun am vergangenen Sonntag in Wels ab. Im Flyer-Alarm-Cup ging es für die Klosterneuburger um den Einzug ins Cup-Viertelfinale. Und zumindest in den ersten Minuten präsentierte sich die Göttlicher-Truppe von ihrer Sonnenseite und führte rasch mit 2:10. Dann jedoch der - in dieser Saison allzu oft erlebte - Einbruch. Immer weiter zogen die Gastgeber davon, bis auf 16 Punkte in der ersten Hälfte.

Die Klosterneuburger hatten den Tabellenneuten nichts entgegenzusetzen und besannen sich erst im Schlussabschnitt ihrer Stärken. Mit starker Defense zwangen sie die Oberösterreicher immer wieder zu Ballverlusten und holten Punkt um Punkt auf. Die Dukes-Mentalität war deutlich zu spüren. Das es im Endeffekt nicht für den Sieg gereicht hat ist Pech. Denn Laurence Müller hatte in den Schlusssekunden noch per Dreier die Chance zum Sieg - aber es hat einfach nicht sollen sein.

Die Leistung aus dem Schlussviertel in Wels müssen die Dukes bis zum „Donau-Derby“ in Wien nun bestmöglich konservieren. Denn gegen die aktuell Dritten der Liga wird es mit Sicherheit nicht leichter als in Wels. Doch genau im Derby sind die Klosterneuburger immer besonders motiviert. Ein Sieg in Wien ist also möglich, dafür müssen die Dukes aber 40 Minuten hoch konzentriert spielen.