Erstellt am 11. Mai 2016, 05:24

von Christoph Hornstein

Stark – auch für Klosterneuburg?. Christoph Hornstein über die Rückkehr von Johanna Mikl-Leitner.

Dass Johanna Mikl-Leitner – von den Klosterneuburgern liebevolle "Hanni"genannt – wieder in die Landespolitik zurückkehrt, mag ja viele Gründe haben. Gründe, die wir vielleicht erahnen, aber vielleicht auch Gründe, von denen wir gar nichts wissen. Fakt ist, dass die Klosterneuburgerin, die in den Untiefen der internationalen Politik immer über Wasser war, wieder für das Land wirkt, und zwar an der Seite des Landeshauptmannes.

Auch über ihre Linie als Innenministerin kann man geteilter Meinung sein. Fakt ist, dass sie sich im wohl derzeit härtesten Regierungsjob bravourös geschlagen und Richtungen vorgegeben hat, die andere, wie der Bundeskanzler selbst, erst korrigierend einschlagen mussten. Faymann ist Geschichte. Mikl-Leitner ist in Niederösterreich und wird als zweitstärkste Kraft die finanziellen Geschicke des Bundeslandes lenken. In Zeiten, in denen man Bürgermeister Schmuckenschlager und Landeshauptmann Pröll kein gutes Verhältnis nachsagt, ist eine starke Klosterneuburgerin in Prölls Nähe sicher nicht von Nachteil.