Erstellt am 24. Februar 2016, 04:59

von Christoph Hornstein

Stricke drehen leicht gemacht. Christoph Hornstein über die Vergabe der Studie zur Bezirkszugehörigkeit.

Das fleißige Strickdrehen ist politischer Alltag. "Wie stellt man dem politischen Gegner ein Haxerl", so die Fragestellung, die so manchen Politiker bei anderen in deren Vergangenheit wühlen lässt und dessen Erfindergeist und Dichtkunst erweckt.

Mit „Na eh klar, hat der Dreck am Stecken“ quittiert das meistens der gemeine Bürger, dem das schlechte Renommee der Politiker zur Verurteilung genügt. Deswegen muss man einfach genauer hinschauen, wenn einer „angepatzt“ wird.

Institute werden aufgefordert, Studien zu erstellen. In unserem Fall, nach der Bezirksauflösung, eine über die Machbarkeit, zu Wien zu kommen oder auch vielleicht eine selbstverwaltete Stadt zu werden. Ein Papier mit inhaltlich objektiver Faktenlage wird erwartet – und just in diesem Institut ist der Bürgermeister Vizepräsident.

Dass da was nicht mit rechten Dingen zu geht und dass man ihm unterstellen will, er würde für seine Präferenzen Partei machen, bestreitet Schmuckenschlager. Und es wird auch so stimmen. Aber eine schiefe Optik hat das allemal.