Erstellt am 30. Dezember 2015, 05:48

von Christoph Hornstein

Vom Nehmen und Geben. Es ist Weihnachten. Mit dem offenen Herzen soll sich auch die Geldbörse öffnen. Und warum auch nicht: Einen kleinen Teil des Geschenkbudgets an Bedürftige zu vergeben, ist fast Ehrensache. Sind ja nur 10 oder vielleicht 20 Euro.

Es ist Weihnachten. Mit dem offenen Herzen soll sich auch die Geldbörse öffnen. Und warum auch nicht: Einen kleinen Teil des Geschenkbudgets an Bedürftige zu vergeben, ist fast Ehrensache. Sind ja nur 10 oder vielleicht 20 Euro.

Da kann das Stift Klosterneuburg schon mit anderen Spendensummen aufwarten. Mehr als 10 Millionen ist da an Spendengeld in den letzten 15 Jahren zusammen gekommen (Seite 8). Jetzt werden viele wieder sagen: „Na ja, die haben es ja.“

Auch wenn das Chorherrenstift mit seinen vielen Stiftsbetrieben und Ländereien alles andere als am Hungertuch nagt, und auch wenn man Handlungen der christlichen Nächstenliebe bei Chorherren voraussetzen darf – die Summe macht Eindruck. Zumal es doch angeblich so ist, dass bei zunehmendem Reichtum die Spendenfreudigkeit abnimmt.

Warum das Stift der finanziell maroden Stadtgemeinde allerdings für die Renovierung des Stiftsgebäudes jedes Jahr ein paar Tausender im Jahr abnimmt, ist dann wieder diskussionswürdig.