Klosterneuburg

Erstellt am 20. Juli 2016, 05:56

von Martin Gruber-Dorninger

Mehr Firmen, mehr Geld . Stadtgemeinde jubelt über einen deutlichen Zuwachs bei Einnahmen. Schmuckenschlager lobt Zusammenarbeit.

WKO-Außenstellenleiter Friedrich Oelschlägel und Bezirksvertrauensmann Andreas Göttinger (v. l.) statteten gemeinsam mit Klosterneuburgs WKO-Kammerobmann Walter Platteter und Alfred Babinsky (v. r.) Helmuth und Andreas Deutsch (M.) von der gleichnamigen Firma einen Willkommens-Besuch ab. Eine Methode, die sich bewährt hat. privat  |  NOEN

Das liebe Geld ist einmal mehr Thema in Klosterneuburg. Nach dem KRAZAF-Nackenschlag in der Vorwoche gibt es dieses Mal etwas Positives zu berichten: Die Stadtgemeinde nimmt durch Kommunalsteuern deutlich mehr Geld ein, als geplant.

Seit 2011 stiegen die Einnahmen der Stadtgemeinde um mehr als eine Million Euro.
Allein dadurch lässt sich darstellen, dass mehr gewirtschaftet wird, da die Abgaben lohnabhängig sind. Es gibt also mehr Arbeitsplätze. Besonders erfreulich für das Klosterneuburger Budget ist, dass sogar der Voranschlag von 5,2 Millionen mit 5,7 Millionen im Rechnungsabschluss deutlich übertroffen wurde.

„Das Niveau wird auch 2016, trotz Baumax-Pleite, stabil sein.“
Stefan Schmuckenschlager

Allerdings ist das noch mit Vorsicht zu genießen, denn, so erklärt Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager: „2015 umfasst noch einen gesunden Baumax.“ Die Stadtgemeinde habe aber auch für dieses Jahr vorgesorgt. „Das Niveau wird auch 2016, trotz dieses herben Verlustes, stabil sein“, verspricht Schmuckenschlager. Wie sich die Essl-Pleite auf die Kommunalsteuer auswirken wird, ist noch nicht abzusehen.

Dennoch erfreut sich Klosterneuburg bei den Unternehmern großer Beliebtheit. Das liege laut Schmuckenschlager an der Lage der Stadt neben Wien, dem städtischen Standortmanagement in Verbindung mit der Wirtschaftskammer. „Das haben wir Wien voraus, wir heißen die Unternehmen willkommen und beseitigen Probleme, anstatt welche zu schaffen“, betont der Bürgermeister die gute Zusammenarbeit. Gleichzeitig bezeichnet er aber auch die Klosterneuburger Familie Gutmann, die 2012 den Gewerbepark eröffnete, als großen Glücksfall für die Stadtgemeinde.

Aktuell sind 1.380 kommunalsteuerpflichtige Unternehmen in Klosterneuburg registriert, Tendenz steigend. „Auch durch die Erweiterung des IST ist noch eine Steigerung zu erwarten“, so Schmuckenschlager.