Erstellt am 31. Januar 2018, 05:01

von Christoph Hornstein

Christoph Kaufmann schafft Sprung in den Landtag. Bis Montagnachmittag musste Christoph Kaufmann warten, bis die Vorzugsstimmen ausgezählt waren: Er ist wieder im Landtag.

Christoph Kaufmann, Landtagsabgeordneter aus Klosterneuburg, designierte Nummer 1 der ÖVP.  |  NOEN, NÖN

„Ich habe eine große Freude mit dem Ergebnis. Vor allem, weil ein Drittel der Stimmen aus dem neuen Bezirk kam“, ist der Klosterneuburger VP-Landtagsabgeordnete Christoph Kaufmann überglücklich, seinen Sitz im Landtag verteidigt zu haben. „Das Mandat ist auf einer breiten Basis getragen und für mich ein klarer Auftrag, das Gemeinsame in den Mitpunkt meiner Arbeit zu stellen“, so Kaufmann weiter.

Nur die ÖVP legt sich die Bürde auf, dass einzig und alleine die Vorzugsstimme über den Einzug in den Landtag entscheidet. Das weiß auch Kaufmann, und auch, dass es bei diesem System nicht ohne echte Teamarbeit geht.

Harter Kampf um jede Vorzugsstimme

„Ein großes Dankeschön an das gesamte Team Klosterneuburg. Bei den Vorzugsstimmen geht es um so viel, und das ist so schwer zu vermitteln, umso wichtig war die Zusammenarbeit in Klosterneuburg, sonst hätten wir das nicht geschafft.“ Für die drittgrößte Stadt in Niederösterreich sei es enorm wichtig, im Landtag vertreten zu sein. Aber auch für den fünftgrößten Bezirk sei es wichtig, eine starke Stimme zu haben. Dass man beim Vorzugsstimmensystem um jede Stimme kämpfen muss, behagt Kaufmann nicht unbedingt: „Ich bin kein großer Freund dieses Systems, aber für die Gesamtmobilisierung hat es Vorteile.“

Zusammenarbeit mit der Landeshauptfrau

Ganz besonders freut sich Kaufmann auf die Zusammenarbeit mit der frisch gewählten Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. „Das Ergebnis ist für mich ein klarer Auftrag, noch mehr für die Gesamtregion zu arbeiten“, so Kaufmann abschließend.

Bei den Grünen hält der Bezirksspitzenkandidat Sepp Wimmer aus Klosterneuburg die Nummer eins. Für einen Landtagseinzug, so wie bei Kaufmann, wird es für Sepp Wimmer nicht reichen. „Das war für mich natürlich von vornherein klar“, so Wimmer, „es ist aber ein schönes Signal, über das ich mich sehr freue. Ich bedanke mich für das Vertrauen, das mir die Leute gegeben haben.“