Klosterneuburg

Erstellt am 11. November 2017, 05:06

von Victoria Heindl

Keine neue Taktung der Schrankenanlage. Die Taktverdichtung wird sich auch auf den Übergang auswirken. Die FF stellt daher ein Fahrzeug hinter den Schranken.

Durch den neuen Viertelstunden-Takt in der Hauptverkehrszeit werden die Bahnschranken beim Bahnhof Kritzendorf nun öfters geschlossen bleiben. Die FF Kritzendorf stellt daher ein Einsatzfahrzeug dauerhaft hinter den Schranken Richtung Strombad ab.  |  NOEN, Heindl

Die Taktverdichtung der S-Bahn-Verbindung zwischen Wien und Kritzendorf tritt ab 10. Dezember in Kraft. Was Pendler freut, bereitet so manchem Kritzendorfer Kopfzerbrechen. Denn je häufiger der Zug fährt, umso häufiger wird auch der Bahnschranken beim Bahnhof Kritzendorf geschlossen bleiben. Das bedeutet nicht nur, dass Autofahrer dort öfter vor verschlossenen Bahnschranken stehen werden. Auch die Freiwillige Feuerwehr Kritzendorf muss sich auf diese neue Situation einstellen.

Plan B für die  Freiwillige Feuerwehr 

Im Notfall können Minuten oder gar Sekunden entscheidend sein. Damit die FF Kritzendorf aber auf jeden Fall schnellstmöglich zum Einsatzort kommt, haben die Verantwortlichen nach einer alternativen Lösung gesucht und diese auch gefunden. Ein Einsatzfahrzeug der Floriani wird dauerhaft hinter dem Bahnübergang abgestellt werden. „Wir haben schon öfters ein Einsatzfahrzeug hinter den Bahnschranken abgestellt, wenn zum Beispiel der Bahnübergang gesperrt war“, erklärt Alexander Nittner, Sachbearbeiter für Öffentlichkeitsarbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Kritzendorf.

Keine neue Taktung der Schrankenanlage

Diese neue Lösung wird zu den Spitzenzeiten, also werktags von 5 bis 9 Uhr und 15 bis 19 Uhr, auch nötig sein. Denn die Bahnschranken werden durch den Viertelstundentakt nun auch öfters unten bleiben. „Aufgrund der dichten Zugfolge, Gegenzügen und auch planmäßigen Aufenthalten im Bahnhof kommt es natürlich zu längeren geschlossenen Bahnschranken“, bestätigt auch Karl Leitner, Pressesprecher der ÖBB.

„Durch die neue Taktung wird es jedoch zu keiner ,Neuregelung’ der Schrankenanlage kommen“, so Leitner weiter. Er rät den Einsatzfahrzeugen – also auch Polizei und Rettung – so wie bisher auch schon, im Notfall eine andere Eisbahnkreuzung zu benützen.