Erstellt am 16. März 2016, 04:04

von Christoph Hornstein

Name für neuen Stadtteil. Bis 2030 erscheint ein neuer Stadtteil auf der Landkarte Klosterneuburgs. Nun hat er auch einen Namen. Die Bürger haben entschieden: Pionierviertel wird es heißen.

Geben der Kasernenzukunft ein Gesicht: Architektin Susanne Veit-Aschenbrenner, Landschaftsarchitekt Dominik Scheuch, Architektin Silja Tillner, Architekt Philippe Cabane, Victoria McDowell, Leiterin der Stadtplanung, Planungsstadtrat Christoph Kaufmann und Baudirektor Manfred Fitzthum(v.l.).  |  NOEN, Stadtgemeinde Klosterneuburg

Die Bürger tauften das Areal der ehemaligen Magdeburgkaserne „Pionierviertel“. Der Name könnte nicht passender sein für ein in Klosterneuburg noch nie zuvor gewagtes Projekt, bei dem gemeinsam mit der Bevölkerung neue Wege beschritten wurden.

Der Name spannt darüber hinaus einen Bogen zwischen Vergangenheit und Zukunft. So erinnert er einerseits an die jahrzehntelange Stationierung der Pioniere in Klosterneuburg. Andererseits werden die zukünftigen Bewohner Pioniere sein.

Der folgende Entwicklungsprozess wird 15 bis 20 Jahren in Anspruch nehmen. Die Entwicklung des Quartiers bis 2030 soll kontinuierlich erfolgen. Zunächst spielt das Thema Zwischennutzungen eine wichtige Rolle. Auf lange Sicht entsteht hier zwischen Weidling und Donau ein lebendiges, autofreies und ökologisch nachhaltiges Quartier, das Klosterneuburg an die Donau bringen soll.

Mit den Bürgern zum neuen Namen

Im Dezember und Jänner konnten die Klosterneuburger im Rahmen einer Ausstellung auf dem Rathausplatz einen Blick in die Zukunft werfen und alles über die geplanten städtebaulichen Entwicklungsperspektiven für das Areal erfahren. Zeitgleich wurde ein Name für den neuen Stadtteil gesucht. Aus vier Namensvorschlägen – Aufeld, Pionierviertel, Donauquartier oder Donauviertel – konnte gewählt werden.