Erstellt am 28. April 2016, 06:04

von Claudia Wagner

Neue Parkplätze, Denkmal bleibt. Vor dem Amtshaus kommt eine Kurzparkzone. Fünf neue Abstellplätze werden Richtung Dietschen auf Gemeindegrund errichtet.

Ursprünglich war eine Verschiebung des Kaiser-Denkmals geplant, um neue Parkplätze zu schaffen. Die Idee wurde aber abgeändert. Ortsvorsteher Johann Fanta versichert nun, dass „das Denkmal nicht angegriffen wird“.  |  NOEN, Wagner

Das ewige Leid der Parkplatz-Suchenden könnte bald ein Ende nehmen, zumindest wenn es nach Johann Fanta geht. Der Ortsvorsteher plant in Kierling neue Abstellplätze, um die Parksituation zu erleichtern (die NÖN berichtete).

Die Ideen sollen auch bald Gestalt annehmen, etwa in der Haschhofstraße. Hinter dem Stollhof wird der Gehsteig entfernt, um so die Fahrbahn zu verbreitern. Dadurch bietet sich für Kierlinger die Möglichkeit, ihren Pkw auf der linken Straßenseite abzustellen. Fanta erklärt, warum diese Maßnahmen gesetzt werden: „Das ist ein langjähriger Wunsch der dortigen Anrainer.“ Noch vor dem Sommer sollen die Bau-Arbeiten starten.

Kurzparkzone für Gewerbetreibende

So rasch wie möglich will der Ortschef auch die Park-Situation im Zentrum neu gestalten. Im Herzen Kierlings plant Fanta eine Kurzparkzone: „Das ist für Kunden von Bank, Frisör, Apotheke und Gasthaus wichtig, genauso für Patienten des Ärztezentrums“, so Fanta.

Anders als ursprünglich angedacht, wird die Kurzparkzone kostenpflichtig sein. 15-Minuten-Parkscheine sollen in den Geschäften aufliegen. Ob die Scheine rechtmäßig ausgefüllt sind, wird ein Park-Sheriff zu unregelmäßigen Zeiten überprüfen. Geplant ist, dass die Zonen ab Ende Mai in Kraft treten, denn „in der nächsten Sitzung des Verkehrsausschusses wird das beschlossen“, so Fanta.

Aber nicht nur die Kurzparkzone soll die Parksituation im Ortszentrum vereinfachen, auch neue Parkplätze werden Richtung Dietschen geschaffen. Fanta: „Auf Gemeindegrund werden fünf zusätzliche Plätze errichtet.“ Und auch hier wurde das Konzept noch angepasst: Denn das Kaiser-Denkmal wird – im Gegensatz zum ursprünglichen Plan – für die neuen Abstellplätze nicht verschoben.