Erstellt am 20. Mai 2016, 04:04

von Christoph Hornstein

Nuller-Regelung in Klosterneuburg bleibt. Entweder Bebauungsdichte herab- oder Mindestfläche hinaufsetzen, so der Vorschlag der PUK. ÖVP lehnte ab.

Stefan Hehbergers PUK-Vorschlag wurde von VP abgelehnt.  |  NOEN, NÖN

Die sogenannte "Nuller-Regelung" - zwei Wohneinheiten auf jeweils mindestens 500 Quadratmetern Bauplatzgröße – ermöglicht es Bauträgern, große Grundstücke zu teilen oder zusammenzulegen und neuerlich zu teilen, um ein Maximum an Bebauungsdichte herauszuholen.

Dieser Regelung wollte die PUK (Plattform Unser Klosterneuburg) in einem Dringlichkeitsantrag einen Riegel vorschieben, indem sie die Bebauungsdichte herabsetzen, oder die Mindestbauplatzflächen hinaufsetzen wollte.

In der letzten Gemeinderatssitzung erfolgte der endgültige abschlägige Beschluss der ÖVP Mehrheitsregierung. Begründung: Der Bebauungsplan wäre nicht mehr eindeutig lesbar. Auch das land NÖ hätte die „rechtliche Umsetzbarkeit negativ beurteilt.“

"Mehr Köpfe mehr Geld"

„Wir von der PUK werden weiter ein wachsames Auge auf die Großprojekte mit mehreren Doppelhäusern in den grünen Randlagen von Klosterneuburg haben, als einzige Gemeinderatsfraktion“, so Gemeinderat Stefan Hehberger.

Denn im betreffenden Jänner-Ausschuss hätten sich leider auch die Grünen der Stimme enthalten. Die ÖVP bliebe weiter alle Antworten auf diese Herausforderungen der Zukunft schuldig.

„Vielleicht, weil mehr Köpfe mehr Geld vom Bund bedeuten. Tür und Tor bleiben für Bauspekulanten weit geöffnet und der Einladung wird willig gefolgt“, bekräftigt auch PUK-Sprecherin Teresa Arrieta.