Erstellt am 22. Juni 2016, 10:00

von Claudia Wagner

Pilgern hoch zu Ross. Der Maria Gugginger Otto Kurt Knoll veranstaltet die„5. NÖ Rosswallfahrt“. Miteinander ist für Bezirksrittmeister wichtig.

Bezirksrittmeister und Kulturleiter des NÖ Pferdeverbands Otto Kurt Knoll lädt zur „5. NÖ Rosswallfahrt“, die in dieser Form in Österreich einzigartig ist.  |  NOEN, zVg

Manch einer sagt, das Glück der Erden liegt auf dem Rücken der Pferde, ein Anderer findet Glück in der Natur. Am kommenden Wochenende werden beide Glücks-Bringer vereint – bei der „5. NÖ Rosswallfahrt“.

Pferdefreunde hoch zu Ross, mit Gespannen oder Besucher ohne Pferd nutzen die Gelegenheit, um die Landschaft zu genießen. Mit dabei: der Maria Gugginger Otto Kurt Knoll. Als Bezirksrittmeister und Leiter des Kulturreferats des NÖ Pferdesportverbands organisiert der Klosterneuburger die Wallfahrt.

Die österreichweit einzigartige Veranstaltung findet am 25. und 26. Juni im Marchfeld statt. Stopps in Prottes, Breitensee, Groißenbrunn und Kopfstetten locken mit einem besonderen Naturspektakel.

Und das können nicht nur Reiter bestaunen. Auch ross-lose Gäste sind bei der Wallfahrt gerne gesehen. „Als Besucher kann man das Miteinander in den einzelnen Orten erleben. Pferde, die Region, Blasmusik, Jagdvereine und viele Verbände sind bei der Wallfahrt verbunden“, erzählt Knoll.

Die Gemeinschaft zwischen Land- und Forstwirtschaft, Jagd, Tourismus und vielfältigen Kultureinrichtungen mit den Reitvereinen steht im Fokus. „Pferde sind ein großer Faktor – in der Vergangenheit, in der Gegenwart und auch in Zukunft werden sie das immer sein“, betont der Veranstalter die wichtige gesellschaftliche Rolle der Huftiere. Damit noch mehr Tierfreunde „auf’s Pferd“ kommen, soll die Wallfahrt künftig auch bundesländerübergreifend stattfinden.

Knoll: „Ich möchte mich aber niemandem aufdrängen und das vom hohen Ross herunter machen.“ Nur wenn es der Wunsch der Region sei, wird die Wallfahrt veranstaltet.

Die Initiative für die Veranstaltung ergriff einst auch die Babenbergerstadt: „2013 fand der Auftakt in Klosterneuburg statt“, erinnert sich der Rittmeister. Eine Rückkehr in seine Heimat schließt Knoll nicht aus.