Klosterneuburg

Erstellt am 22. Juli 2016, 10:08

von Victoria Heindl

Es wird spannend beim Roten Kreuz. Notarztstützpunkt, Betreutes Reisen und Initiative Nachbar – Bezirksstellenleiter Thomas Wordie hat viel zu tun.

Der letzte Tagesausflug von „Betreutes Reisen“ ging nach St. Andrä. Aber das Rote Kreuz plant noch weitere spannende Tagesausflüge.  |  Rotes Kreuz Klosterneuburg

Seit etwa zwei Monaten warten die Mitarbeiter der Bezirksstelle Klosterneuburg auf die Entscheidung des Landes NÖ, wie es mit ihrem Notarztstützpunkt weitergehen soll. Und mit ihnen ganz Klosterneuburg. Noch ist keine Entscheidung gefallen. Aber Bezirksstellenleiter Thomas Wordie und sein Team bereiten sich bereits auf alle Möglichkeiten vor.

„Faktum ist, dass es eine europaweite Ausschreibung gibt. Das Rote Kreuz Klosterneuburg hat sich dafür beworben, und der Landesverband unterstützt uns voll“, erklärt Wordie die momentane Situation.

Änderungen bei Zuschlag

Wenn das Rote Kreuz den Zuschlag bekommen sollte, gibt es dennoch eine wichtige Änderung. Bisher wurden die Notärzte vom Landesklinikum gestellt und können dort auch während ihres Nachtdienstes schlafen. Nach der Neuausschreibung werden die Ärzte vom Roten Kreuz auf Honorarbasis angestellt und bekommen in der Bezirksstelle einen Raum zur Verfügung gestellt. „Wir sind derzeit daran, einen Pool an Ärzten aufzubauen, damit wir dann

einen funktionierenden Dienstplan garantieren können“, so Wordie. Dafür sucht das Rote Kreuz auch weiterhin Ärzte.

Volles Programm in diesem Sommer

Aber nicht nur mit dem Notarztstützpunkt hat das Rote Kreuz in den nächsten Wochen einiges zu tun. „Diesen Sommer werden noch mehrere ,Betreute Reisen’ stattfinden, da es für die betreuten Senioren wichtig ist, ins Freie zu kommen“, gibt Teamleiter Werner Lindermaier einen kleinen Ausblick. Alle Interessierten können sich unter 059 144 56045 über diese Tagesausflüge informieren beziehungsweise anmelden.

Auch hier in Klosterneuburg selbst hat sich das Rote Kreuz einiges vorgenommen. Beim Pilotprojekt „Intiative Nachbar“ sollen Menschen in der Babenbergerstadt zusammengebracht werden. Menschen, die Hilfe brauchen, und Menschen, die gerne helfen wollen. „Wir glauben, dass es in Österreich und auch in Klosterneuburg ein großes Potenzial an Menschen gibt, die zwar nicht ausgebildet sind, aber kurzfristig helfen wollen“, hofft Wordie auf die Hilfsbereitschaft der Klosterneuburger. Auf der Internetplattform www.roteskreuz.at/nachbarn können sowohl Hilfegesuche als auch Hilfsangebote hinterlassen werden – eine moderne Form der Nachbarschaftshilfe.