Klosterneuburg

Erstellt am 06. April 2017, 05:16

von Christoph Hornstein

Mit geballter Kraft für Klosterneuburg. Stadtmarketing, Tourismus, Wirtschaft, Kultur und Stift unter einem Dach im Happyland. „Verein Stadtmarketing“ hat viel vor.

Das Stadtmarketing Team: Vera Martens, Julian Leithner, Nicola Askapa, Caroline Bayer, Michael Reichenauer und Friedrich Oelschlägel (sitzend v.l.n.r.), Martin Czerny, Walter Platteter und Leopold Kerbl (stehend, v.l.n.r.) haben gemeinsam viel vor.  |  NOEN, Stadtmarketing

Die Gründung des Dachvereins „Verein Stadtmarketing“, die jährliche Subvention von 100.000 Euro durch die Stadtgemeinde und die Bestellung der Vereinsmitglieder, ohne den Gemeinderat zu informieren, bringt die gesamte Opposition auf den Plan. Sie fühlt sich in dieser Frage übergangen. Jetzt meldet sich die Vereinsführung zu Wort. „SPÖ, Grüne und NEOS wurden vor dem Beschluss in der Gemeinderatssitzung umfassend informiert“, so Schriftführer Friedrich Oelschlägel. Und weiter: „Ob der Vereinsvorstand aus lauter Schwarzen besteht, ist mir egal. In diesem Verein müssen die Player der Stadt vertreten sein.“

Die NÖN traf mit Obmann Michael Reichenauer, den Schriftführer Friedrich Oelschlägel und die Standortmanagerin Nicola Askapa im neuen Info-Center im Happyland, die Spitzen des neuen „Vereins Stadtmarketing“. Der Verein vereint alle relevanten Player der Stadt Klosterneuburg aus Wirtschaft, Tourismus, Weinbau, Kultur und Stift. Oelschlägel: „Das soll für alle in der Stadt etwas bringen, vor allem den Bürgern, darum geht es uns.“ Es gelte Kräfte zu bündeln, indem alle zusammenarbeiten. Es sollen neue Dinge zum Wohle der Stadt und der Bürger entwickelt werden. Dabei starte man– „Wir sind ein echtes Startup“ – bei Null.

Bürgermeister bestimmt drei Stadt-Mitglieder

Eine Änderung bei den Vorstandsmitgliedern soll es aber geben: So soll in Zukunft Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager drei Mitglieder aus der Stadtgemeinde in den Vorstand bestellen können. Derzeit ist er selbst, der Kultur- und der Wirtschaftsstadtrat und der Stadtamtsdirektor im Vorstand. Nach Statutenänderung wird auf drei reduziert, wobei Schmuckenschlager auch sich selbst bestellen könnte.

Transparenz ist dem Verein ein Anliegen. Oelschlägel: „Wir werden alle Fraktionen einbinden und Informationen geben und einmal im Jahr freiwillig einen Rechenschaftsbericht liefern.“