Erstellt am 16. Dezember 2015, 05:43

von Christoph Hornstein

Viertel nimmt Gestalt an. Jetzt ist vom Wohnviertel, das am Gelände der früheren Magdeburgkaserne entstehen soll, auch etwas zu sehen. Die Stadtgemeinde präsentierte ein Modell.

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Nach mehr als einem Jahr Nachdenken gibt es nun auch eine visuelle Umsetzung der Planung in Form
eines Modells. Das neue Viertel von Klosterneuburg, das im Gelände der ehemaligen Magdeburgkaserne entstehen wird, nimmt damit Gestalt an.

Freilich, wie die neuen Gebäude einmal aussehen werden, ist noch Gegenstand eines Wettbewerbs, wo sie stehen werden und welche Funktion sie haben werden, ist aber fixiert. Eine „innere Promenade“ und ein zentraler Platz stellen die gestalterischen Hauptmerkmale des neuen Viertels dar, das über eine Brücke erreichbar sein wird. Mit gastronomischen Betrieben, Geschäften und Büro soll das Viertel lebendig werden.
Etwa 700 Wohnungen, die auch für den „kleinen Mann“ leistbar sein sollen, werden die Menschen anlocken. Daneben wird es auch ein Gebäude geben, das gewerblichen Zwecken dient.

Die größten Gebäudekomplexe sind für den neuen Wirtschaftshof und den Schulcampus, der auch einen Sportplatz inkludiert, vorgesehen. In dem Campus werden ein Kindergarten, eine Volksschule, eine Neue Mittelschule und ein Sonderpädagogisches Zentrum Platz finden.

Kein Verkehr im neuen Viertel

Für den Verkehr haben die Planer wenig über. So werden die Vehicles in einer Parkgarage abgestellt. Verkehr soll es daher nicht geben, ähnlich wie in einer Fußgängerzone. Aber auch keine langen Fußmärsche. Der weiteste Weg zu Fuß soll 300 Meter betragen. Für Anlieferungen ist die Fußgängerzone offen.

Auch mit der Namensgebung wird jetzt ernstgemacht. In Anlehnung an seine Weinhauerfamilie machte Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager scherzhaft den Vorschlag, den neuen Stadtteil „Letztes Viertel“ zu nennen. Das fand die Mehrheit bei der NÖN-Online-Umfrage auch passend. Ernsthaft werden in einer Ausstellung am Rathausplatz die Namen „Aufeld“, „Pionierviertel“, „Donauquartier“ und „Donauviertel“ vorgeschlagen.