Weidling

Erstellt am 07. Juli 2016, 01:31

von Martin Gruber-Dorninger

Aufgeflammt: Neue Parkplätze, aber wo?. Bei „Offen gesagt“ wurde der Wunsch nach mehr Abstellplätzen für Autos laut. Doch wohin? Das Grundstück nach der Enge wäre eine Idee, ist aber im Privatbesitz.

Helmut Zuschmann hätte schon ein geeignetes Plätzchen für mehr Abstellflächen ausgekundschaftet. Gruber-Dorninger  |  Gruber-Dorninger

Weidling wächst und gedeiht und legt auch im Zentrum an Einwohnern zu. Dies wird durch den Wohnbau an der Stelle des alten Feuerwehrhauses sicherlich auch noch mehr. Bei „Bürgermeister im Ort“ wurde auch mehrmals die Sorge der Weidlinger laut, dass es zu wenige Parkplätze gäbe. Diesen Gedanken nahm auch der ehemalige Vizebürgermeister Helmut Zuschmann auf und fand auch eine geeignete Stelle für Parkplätze.

„Ortszentrum, Kirche, der Greißler, alles bedingt Abstellplätze fürs Auto“, sagt Zuschmann. Doch neue zu finden ist in den ohnehin schon recht schmalen Straßen und Gassen Weidlings nahezu unmöglich. „In der Hauptstraße gäbe es gleich nach der Enge ein Grundstück. Dies ist zwar privat, aber vielleicht ist der Besitzer daran interessiert, an die Gemeinde zu verkaufen“, wandte sich Zusch-mann bereits an das Bauamt und, nach seinen Aussagen, auch an Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager.

„Man muss nicht für jede kurze Fahrt das eigene Auto verwenden“

„Bisher habe ich noch keine Antwort erhalten“, so Zuschmann. Die NÖN fragte bei Ortsvorsteher Karl Josef Weiss nach, dem die Parkplatzproblematik in seiner Katastralgemeinde bekannt ist. „Wir haben erst Parkplätze im Kirchengarten geschaffen und sind auch weiterhin auf der Suche nach geeigneten Plätzen. Das vorgeschlagene Grundstück ist aber im Privatbesitz und daher ungeeignet“, erklärt Weiss. Außerdem gebe es in diesem Bereich 22 Abstellflächen.

Weiss will die Weidlinger auch auf die Möglichkeit der öffentlichen Verkehrsmittel und das Fahrrad verweisen: „Man muss nicht für jede kurze Fahrt das eigene Auto verwenden.“