Erstellt am 09. November 2015, 13:03

von Martin Gruber-Dorninger

Zwei Unfälle an einem Tag. Binnen 20 Stunden rutschten zwei Fahrzeuge von der Fahrbahn. Bei einem Crash blieben Insassen wie durch Wunder unverletzt. BMW-Lenker musste hingegen ins Spital.

Alle fünf Insassen dieses Fahrzeuges blieben bei dem Crash wie durch ein Wunder unverletzt.  |  NOEN, FF-Klosterneuburg

Und wieder einmal hat es gekracht und das gleich doppelt. In der Nacht von Sonntag auf Montag und Montag Abend kamen zwei Pkw von der rutschigen Fahrbahn ab. Der Grund für beide Unfälle dürften die Witterungsverhältnisse gewesen sein.

Es ist nebelig, feuchtes Laub liegt auf der Straße und wenn dann auch noch die Fahrgeschwindigkeit nicht an die Straßenverhältnisse angepasst wird, dann wird jede Kurve zum Glücksspiel. So geschehen auf der Höhenstraße und das gleich zweimal binnen 20 Stunden.

Wagen überschlug sich mehrmals

Ein Wiener Pkw-Lenker unterschätzte womöglich die herbstliche Höhenstraße. Gegen 3 Uhr morgens kam er mit seinem Wagen und seinen vier Mitfahrern von der Fahrbahn ab und rutschte in den Graben. Dort überschlug sich das Fahrzeug mehrfach und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Die Freiwillige Feuerwehr rückte an und musste sich zunächst den Weg zum Unfallauto samt Lenker bahnen.

Bei der Bergung des Unfallfahrzeuges wurden Gestrüpp und Äste mit einer Motorsäge entfernt. Anschließend wurde der Pkw mittels Seilwinde auf festen Untergrund gezogen und mit dem Wechselladerfahrzeug-Kran am Parkplatz abgestellt. Wie durch ein Wunder wurde keiner der fünf Insassen verletzt. Die Höhenstraße war während der Bergungsarbeiten für den Verkehr gesperrt.

Kaum 20 Stunden später schrilten abermals die Alarmglocken bei der FF Klosterneuburg. Aus bisher ungeklärten Gründen kam ein BMW-Lenker von der Fahrbahn ab und krachte in eine angrenzende Betonmauer. Mittels Wechselladefahrzeug-Kran wurde das Fahrzeug rasch geborgen und gesichert abgestellt. Ein Person musste vom Rettungsdienst versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden.