Erstellt am 06. Januar 2016, 05:53

von Markus Nurschinger

Zwei weitere Schutzwege?. Sicherheit / Gerhard Mikolasch fordert zwei neue Zebrastreifen in Weidling. Nach der Verkehrsverhandlung werden nun amtliche Fußgängerfrequenzzählungen veranlasst.

Statt diesem Zebrastreifen zwischen dem Gasthaus Trat und dem Hofer-Markt fordert Gerhard Mikolasch zwei neue Schutzwege. Foto:  |  NOEN, NÖN Archiv

Bereits vor einigen Wochen ist in Weidling, genauer bei der Kreuzung Kirchmayergasse - Brandmayerstraße, ein neuer Zebrastreifen errichtet worden. Dies unter anderem auch durch Initiative des Klosterneuburgers Gerhard Mikolasch. Nun fordert er zwei weitere Schutzwege in Weidling.

Zwei neue Schutzwege werden gefordert

Und zwar einen bei der Kreuzung Gschwendt - Brandmayerstraße, den zweiten bei der Kreuzung Metzgergasse - Brandmayerstraße. „Aufgrund des geänderten Verkehrsaufkommens der letzten 20 Jahre ist an dieser Stelle unbedingt die Errichtung von zwei Zebrastreifen an den erwähnten Kreuzungen notwendig, um die schwächsten Verkehrsteilnehmer besser zu schützen“, fordert Mikolasch. Die Erweiterung des Caritas-Wohnheims, die Errichtung des Hofer-Marktes bei der Metzgerbrücke sowie zwei Bushaltestellen sprechen laut Mikolasch als Argumente dafür.

Zwar gibt es zwischen Gasthaus Trat und dem Hofer-Markt bereits einen Schutzweg, dieser solle jedoch weichen, um bei der Kreuzung Gschwendt - Brandmayerstraße und der Kreuzung Metzgergasse - Brandmayerstraße jeweils einen neuen Zebrastreifen zu errichten.

Nun erfolgte eine Verkehrsverhandlung an besagten Kreuzungen – mit positivem Ergebnis: „Es werden im Frühjahr 2016 auf der L116 Fußgängerquerungsfrequenzzählungen für die Kreuzung Gschwendt / Franz-Kober-Weg und Metzgergasse durchgeführt. Weiters wird es Geschwindigkeitsstatistiken geben, um den tatsächlichen Bedarf für die Zebrastreifen objektiv festzustellen“, erklärt Mikolasch.

„Ich würde einen Schutzweg dort auch befürworten, allerdings ist diese mindestens erforderliche Zahl der Querenden von 25 in der Spitzenstunde auch nicht willkürlich gewählt, sondern beruht darauf, dass die Anhaltebereitschaft und Aufmerksamkeit der Autofahrer bei zu wenigen Fußgängern abnimmt. Wenn diese Zahl bei Weitem nicht erreicht wird, ist die Errichtung eines Schutzweges wohl aussichtslos, sollte es ein Ergebnis nahe dem Grenzwert geben, werde ich alles mir Mögliche tun, für diese Querung einzutreten. Denn Wege zu Fuß gehören ganz klar gefördert und Hindernisse abgebaut“, erklärt Verkehrsstadtrat Johannes Kehrer.