Stockerau , Göllersdorf

Erstellt am 10. April 2017, 13:18

von Redaktion noen.at

ÖBB: Oberleitungsarbeiten auf der Nordwestbahn. Wie Autos und Straßen brauchen auch Bahnlinien immer wieder in regelmäßigen Abständen ein „Service“. So ist es auch auf der Nordwestbahn, wo im Streckenabschnitt Stockerau – Göllersdorf von 18. April bis 7. Mai und 15. bis 25. Mai Arbeiten zur Errichtung einer neuen Oberleitung stattfinden, um auch weiterhin einen zuverlässigen, sicheren und effizienten Betrieb zu gewährleisten.

Symbolbild  |  ÖBB, Alexandra Wallner

Im Zeitraum von 18.04. – 07.05. und 15.05. – 25.05. werden Oberleitungsmastsondierungs- und Oberleitungsmastfundierungsarbeiten sowie das Stellen der 40 neuen Oberleitungsmasten durchgeführt. Die Maßnahmen werden nachts abgewickelt, wodurch betriebliche Einschränkungen im Sinne der Kunden vermieden werden können.

Investitionssumme rund 500.000 Euro

Zu einem späteren Zeitpunkt im Herbst erfolgt dann die Montage der neuen Oberleitung und der Spitzenleitungen, die bestehende Oberleitungsanlage wird dann abgetragen. Die Investitionssumme beläuft sich auf rund 500.000,- Euro.

Ablauf in zwei Phasen

Die Oberleitungsanlage wurde vor vielen Jahren errichtet, und wird dem heutigen Stand der Technik (korrosionsarme Materialen, Leiterquerschnitte etc.) angepasst, um die Pünktlichkeit sicherzustellen und Störungen zu verhindern. Die Arbeiten werden zwischen Stockerau und Göllersdorf durchgeführt, und beginnen in der nächsten Woche. Beginnend mit 18. April finden Fundierungs- und Stellarbeiten für die neue Oberleitung statt.

Symbolbild  |  ÖBB, Alexandra Wallner

Das heißt, in der ersten Phase werden vorerst „nur“ die neuen Masten aufgestellt. In der zweiten Phase, die erst etwas später erfolgen wird, werden die neue Oberleitung sowie die neue Spitzenleitung montiert. Die Spitzenleitung ist jene Leitung, die den Bahnhof umgeht – wenn eine Störung im Bahnhof auftritt und die Fahrleitung unterbrochen wäre, haben die davor liegenden und die nachfolgenden Bahnhöfe und Streckenabschnitte über die Spitzenleitung Strom.

ÖBB ersuchen um Verständnis für Lärmentwicklung

Die ÖBB sind bemüht, Lärmentwicklungen so gering wie möglich zu halten, ersuchen aber um Verständnis, dass diese aufgrund der durchzuführenden Arbeiten und der dazu erforderlichen Maschinen nicht vermieden werden können: "Durch das Herstellen der Oberleitungsmastfundamente in Rammtechnik treten Schlaggeräusche auf. Um den Bahnbetrieb nicht zu beeinträchtigen und für unsere Fahrgäste auch während der Maßnahmen einen normalen Zugverkehr gewährleisten zu können, müssen die Arbeiten jedoch in der Nacht zwischen 21:30 und 04:30 Uhr durchgeführt werden."

Zum Einsatz kommen Zwei-Wege-Bagger, Motorturmwagen, Rammgerät, Maststellgerät.