Erstellt am 02. April 2016, 05:14

von Jutta Hahslinger

Auto-Rowdy drängelt, erzwingt Notbremsung. Weinviertler (43) wird wegen gefährlicher Fahrmanöver gegenüber Lenkerin zu einer Geldbuße von 3.200 Euro verdonnert.

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Der kleine Polo machte am 15. Jänner dieses Jahres in Seyring trotz Lichtsignalen nicht sofort Platz. Als der Drängler, ein 43-Jähriger aus Riedenthal, mit seinem Wagen schon fast an der Stoßstange des Polos klebte, zeigte ihm die bedrängte Fahrzeuglenkerin mit einer wenig damenhaften Geste ihren Unmut.

Das brachte das Blut des Ausgebremsten noch mehr in Wallung. „Ja, ich war verärgert, als sie mir den Stinkefinger gezeigt hat“, sagt er vor Gericht und gesteht, dass er die Lenkerin dann geschnitten und unmittelbar vor ihr abrupt abgebremst habe.

Einige Kilometer später habe er dieses Fahrmanöver, das zu einer gefährlichen Situation im Straßenverkehr geführt hat, noch einmal durchgeführt. „Es tut mir leid“, beteuert er.

Einsicht und ein Geständnis bringen dem bislang unbescholtenen Auto-Rowdy eine Diversion: Gegen Bezahlung einer Geldbuße von 3.200 Euro binnen zwei Wochen wird das Strafverfahren gegen ihn eingestellt. Nicht rechtskräftig.